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gutes Essen & große Küche

Grenzen der Gastfreundschaft: die Sushi-Frage

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Immer wieder liest man in Restaurantkritiken von pampigen Kellnern, schnippischen Bedienungen und unhöflichem Servicepersonal. Der Gast wird wesentlich seltener und nur hinter vorgehaltener Hand kritisiert. Grund zur Klage, das weiß ich aus leidlicher Erfahrung, gäbe es genug, nicht wenige Menschen legen im Restaurant einen bemerkenswert herrischen Ton an den Tag, verwechseln Bedienen mit Dienen und dann geht der Ärger los. Manche Gäste haben auch ganz eigene Vorstellungen davon, was sie für ihr Geld erwarten dürfen. Erwartungen und Weltsichten prallen da oft mit Karacho aufeinander.

Unvergessen ist mir jene Begebenheit aus meinen Kochtagen in Berlin. Damals arbeitete ich im Restaurant Hugenotten, dem Gourmet-Restaurant des Interconti Hotels dass heute „Hugos“ heißt und dessen Küche, hoch über den Dächern Berlins, vom brillanten Thomas Kammeier geführt wird. Wir kochten damals noch im Erdgeschoss, die Mauer war gefallen, der Wettlauf um das beste Berliner Hotelrestaurant begann zu dieser Zeit, der Laden war frisch renoviert und es wurde eine hochmotivierte, junge Kochbrigarde zusammengekauft. Wir waren Feuer und Flamme, ehrgeizig und Willens den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

Mit Erfolg, binnen eines arbeitsreichen Jahres hatten wir einen guten Namen und 16 Punkte im Gault Millau. Mit dem Erfolg kamen auch jene Menschen die sich mit viel Geld ein Halbwissen des guten Geschmacks angefressen und angelesen hatten, unangenehme Zeitgenossen mit der emotionalen Intelligenz einer Zitrone, Dinosaurier der fetten Achtziger.
Unser damaliger Restaurantleiter, ein schöngeistiger Franzose, mit Fachkenntnis und Feingefühl, erlebte und ertrug so manches, stets bewahrte er die Contenance und begleitete auch die unmöglichsten Gäste durch den Abend. Ein kräftiges „Merde!“ entfuhr ihm immer erst, wenn das letzte Licht gelöscht und die Tische abgetragen waren. Ein einziges Mal nahm er sich die Freiheit, die Pflicht der Gastfreundschaft und ihre Grenzen für sich neu zu definieren.

Ein Ehepaar speiste an diesem Abend in unserem Restaurant, er, ein erfolgreicher Medienberater, sie, die Frau eines erfolgreichen Medienberaters. Ihr Sohn, fünf Jahre alt, daddelte schon seit dem Amuse Geule, autistisch auf einem Gamboy herum, pling, pling, pling,bidddelidelidlid….Nach dem zweiten Gang schritt unser Restaurantleiter zur Tat, es musste ein Ende haben mit der Gamboy-Hintergrundmusik und er wendete sich an den Jungen:

„Sag mal, möchtest Du vielleicht mal unsere Küche besuchen?“

Der Junge sah nicht von seinem Gameboy auf, ignorierte den Restaurantleiter, die Antwort kam vom Vater:

„Nein, unser Sohn möchte die Küche nicht sehen, da arbeiten Neger.“

„Ähh.…non, Monsieur.“

„Lügen Sie mich nicht an, in allen Küchen arbeiten Neger!“

Kurz stockte unser Restaurantleiter, wendete sich dann ruhig den Gästen zu und sagte:

„Sie sind eingeladen, ihr Essen bezahle ich privat, bitte sie aber, jetzt zu gehen. Ich lasse ihnen ihre Mäntel bringen. Einen schönen Abend wünsche ich.“

Ein damals viel diskutierter Affront, nicht Wenige waren der Meinung, dass der Restaurantleiter über die Privatmeinung des ungehobelten Gastes hätte hinwegsehen müssen.

Oftmals aber geht schlechter Benimm auch viel subtiler. Und oft tun sich Restaurant, Gastgeber oder Service schwer mit der Reaktion auf offensichtlich provokantes oder auch nur unangebrachtes Verhalten. Je höher das Niveau, desto größer der Wille vieles Hinzunehmen.

Am Wochenende diskutierten wir, zu meiner Überraschung, folgenden Vorfall unter Freunden: Freund A. erzählte von einem Ehepaar dass einen Tisch im 1 Michelin-Stern Restaurant (18 Punkte im Gault Millau) eines 5 Sterne Hotels reserviert hatte. Der Abend begann und die ausgelobte Vorspeisenauswahl des Sternekochs entsprach nicht den Vorstellungen der Gäste. Die Herrschaften bestellten Sushi. Freund A. berichtete weiter, dass die Restaurantleitung daraufhin Sushi hatte rankarren lassen und zwar vom Sushi-Lieferservice.

An dieser Stelle führte die Erzählung direkt in eine lebhafte Diskussion. Mich empörte die Arroganz der Gäste, hatte sich der berühmte Sternekoch doch sicher was gedacht bei seinen Vorspeisen, eine Linie, ein kulinarisches Konzept für das er, seine Küchenbrigade und das Restaurant, stehen und das seine Handschrift trägt. Ich empfand die Sushi-Bestellung als Unmöglichkeit im doppelten Sinne.

Freund A. empörte etwas ganz anderes. Er prangerte an, dass das Sushi in einem Restaurant dieser Klasse doch nicht vom Lieferservice kommen dürfe. Während ich fand, das sei doch eine hübsche Bestrafung für so ignorantes Verhalten, war A. der Meinung, die Sushiplatte hätte zumindest beim besten Sushi-Meister der Stadt bestellt werden müssen. (Dass die Spontan-Herstellung von Sushi in der Küche jeden zeitlichen Rahmen gesprengt hätte, zumindest darüber herrschte Einigkeit).

Freund B. fand wir hätten beide ein bisschen Recht. Ich hätte Recht, wäre besagtes Restaurant nicht an ein 5 Sterne Hotel angeschlossen, in einem Hotel dieser Kategorie dürfe der Gast aber erwarten so ziemlich alle Wünsche erfüllt zu bekommen, das schlösse dann in diesem Fall auch das Restaurant ein, darum habe auch Freund A. recht, da müsse dann auch die Sushi-Platte ohne Diskussion per Taxi geordert und nur vom Feinsten sein.

Tja. Und jetzt gebe ich das mal so an Sie weiter, wie sehen Sie das?

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Herzlichen Glückwunsch zu zwei Jahren Utopia!

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Utopia, die Internet-Plattform für strategischen Konsum feiert heute ihren zweiten Geburtstag. Engagierten Verbrauchern bietet das Internet-Portal utopia.de Möglichkeiten die Idee von strategischem Konsum und nachhaltigem Lebensstil gemeinsam zu verfolgen und zu diskutieren. „Ohne Verzicht und ohne Zeigefinger“ finden sich auf der Seite Angebote, Tipps, Fakten und Empfehlungen, Hintergrundreportagen zu Produkten und Produktentwicklungen. Wissenschaftler, Umweltexperten, Journalisten, Unternehmer, Partner und Verbraucher engagieren sich auf und für utopia.de. Die Community läd zum mitgestalten des modern gestalteten Portals ein.

In den vergangenen zwei Jahren bin ich über die Utopisten auf zahlreiche spannende und bereichernde Artikel zu den Themen Umweltschutz und Ernährung, Politik, Medien und Geselllschaft gestossen, habe Denkanstöße und nicht zuletzt Inspirationen für meinen Alltag bekommen, machbare Tipps um Dinge zumindest im eigenen, alltäglichen Leben zu ändern. So werden aus Utopien Tatsachen und das ist der große Verdienst des Portals, seiner Betreiber und Beiträger. Herzlichen Glückwunsch zu zwei Jahren nachhaltiger Arbeit in diesem Sinne!

Wer Utopia noch nicht kennt: machen Sie doch einen Geburtstagsbesuch und schauen Sie sich mal um, hier klicken oder oben auf die Geburtstagseinladung.

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Jetzt am Kiosk: mare Sonderheft Kulinarik II

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Bahnt sich da eine schöne Tradition an? Nachdem das mare Magazin schon im Dezember letzten Jahres mit einem kulinarischen Sonderheft überzeugte, ist in dieser Woche das Sonderheft Kulinarik II erschienen. Hinter dem nüchternen Titel verbergen sich abermals spannend erzählte Geschichten und Reportagen aus aller Welt, ansprechend im Layout und reich bebildert mit wunderschönen, sehr stimmungsvollen Fotostrecken die auch in dieser Ausgabe wieder von Studierenden der Fakultät Medien, Information und Design der Fachhochschule Hannover stammen.

Von einem Hannoveraner Zwiebäcker wird erzählt, der auch Jack Nicholson und Robert De Niro mit seinem Ochsenbrot beliefert, Fliegenfischer werfen in British Columbia ihre Schnüre aus, in Holland wird Matjes gemacht, in Norwegen Stockfisch. Heiß her gehts in vietnamesischen Garküchen und allerhand schmackhaftes gibt es in der Welt der Algen zu entdecken wie auch in Zürichs Überseehafen.

Für den heimischen Herd entwickelten Sarah Wiener, Johann Lafer, Tim Mälzer, Ralf Zacherl und Rainer Sass ein Fischmenü dass die Reportagen wiederspiegelt und in Teilen auf die Zunge bringt. Ein schönes Konzept, die Gerichte sind sehr schlicht gehalten, kommen mit wenigen Zutaten und Komponenten aus und laden gerade darum zum Nachkochen ein. Hier stechen besonders die großartigen, schlicht schwarz-weiß gehaltenen Portraits der prominenten Köche hervor, eine Arbeit von Mathias Bothor. Viel Futter für 6,50 €, das Magazin macht jetzt schon Lust auf die nächste Ausgabe. Das wäre doch eine wünschenswerte Tradition, die der mare Verlag fortsetzen sollte.

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Hungrig am Arbeitsplatz: der „Mittagsplaner“ weiß was wo kocht – mit Ihrer Hilfe

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Zwölf Uhr Mittag irgendwo in Deutschland. Während im Schwäbischen bereits gegessen wird, überlegt der Rest der Republik noch was und vor allem wo. Bürogemeinschaften versammeln sich vor unleserlich ausgedruckten Speisekarten-Faxen, hektisch beginnt die Suche nach der letzten Wurfsendung des Pizzaindersushi-Lieferservice, namenloses Entsetzen angesichts des Speiseangebotes der Betriebskantine, es riecht nach Fünf-Minuten-Terrine, mit zitternden Fingern werden Schokoriegel entblättert, es pingt die Mikrowelle.

Gut dass es jetzt den Mittagsplaner gibt, die formschön reduzierte Internetseite sorgt flott für Orientierung im Angebot der Mittagessensmöglichkeiten. Einfach Adresse oder Postleitzahl des Arbeitsplatzes eingeben und schon zeigt der Mittagsplaner Restaurants und die aktuellen Tagesmenüs im Umkreis auf. Sogar eine sieben Tage-Vorschau gibt es:

mittagsplaner.de

Das funktioniert hervorragend! Fürs Hamburger Schanzenviertel. Dort arbeitet nämlich der Kollege Siepert77 vom Nach Dienstschluss Blog und seine Kollegen von der Firma Mindmatters, die das Programm völlig eigennützig uneigennützig entwickelt haben. Damit der Mittagsplaner auch an anderen Orten funktioniert, muss er erstmal gefüttert werden! Sie können das entweder selbst tun, indem Sie Ihr Lieblingsmittagstischrestaurant mit Kurzbeschreibung selbst eintragen, das hilft dann so mittel.

Oder aber: Sie weisen Ihren Lieblingsmittagstischrestaurantbetreiber auf die Möglichkeit hin und der füttert den Mittagsplaner tages- oder wochenaktuell.

Schwupps: eine schöne win-win Situation, wie wir Mittagstischstrategen immer sagen.

Weitersagen & Mahlzeit!

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Monsieur der Hummer und ich bei Wortpong (FSK Radio) und in der 439 Bar

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Die frühe Wortpong Crew aka „The Günter Grasses“, ca. 1992 (Foto: Herb Ritts)

Ganze zwei Stunden gibt es heute Monsieur, der Hummer und ich aufs Ohr, mit Lesungen und Interviews sowie der gewohnt obskuren Musikauswahl der Kollegen von Wortpong, dem etwas anderen Literaturformat auf FSK Radio. An der Musikauswahl will ich mich heute auch beteiligen: ich werde versuchen, das Moderatorenteam davon zu überzeugen, aus gegebenem Anlass Orinoco Flow von Enya zu spielen (Achtung: Link führt zum Lied!). Ich würd ja sehr gerne die Gesichter der Freies Sender Kombinat Hörer sehen, wenn das Stück läuft! Ob der Plan gelingt, wir werden es hören und zwar:

HEUTE (Mittwoch 04. November)
17 – 19 Uhr
FSK (93,0 MHz/ 101,4 Kabel)
Livestream:
http://www.fsk-hh.org/livestream

Danach schnell schön zum Griechen, bisschen frisch machen für die nun wirklich allerletzte Hamburg-Lesung in diesem Jahr, ganze 17 Minuten kurz, beim Literatur-Quickie in der kuscheligen 439 Bar. Um 22:30 Uhr geht’s los. Kostet nix, ein Hut geht rum.

HEUTE (Mittwoch 04. November)
Bar 439
Vereinsstrasse 38
20357 Hamburg

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Fundstück(e) der Woche: Falsche Landjäger mit Hanf und ein veganes Kochbuch

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Die empathischen Bemühungen der Industrie um Fleischersatz rühren mich immer wieder, staunend stehe ich vor den ungekühlten Regalen in Drogerien (!) und bewundere wurstförmige Tofu-Snacks und Saitan –Frikadellen in Plastik. Die Sinnlosigkeit der bröseligen Fleischimitate beeindruckt, es kann ja nicht der Geschmack alter Teppichauslegeware sein um den es hier geht, und auch die vermeintlichen Zielgruppen der Vegetarier und Veganer sind mittlerweile emanzipiert und lassen sich allerhöchstens mal zum Sommer-Grillfest mit Tofuwürstchen blicken.

Es muss also die pure Freude an der Schöpfung sein, aus der heraus uns die Nahrungsmittelindustrie mit Tofu-Knackis und Getreide-Snackies erfreut, ein heiterer Anachronismus, der Gegenschlag zum Fleischskandal, ein in Plastik eingeschweißtes „Yes we can!“, wir basteln Fleisch. Nicht auszudenken, schlügen die Fleischesser zurück: mit Cervelatwurstwirsing und Mettmöhren.

Gestern in der Drogerie zog es mich wieder mal magisch ans Fleischersatzregal und es entfuhr mir ein Freudenseufzer, als ich dort, ganz neu rein gekommen, eine Landjäger-Simulation erblickte! Die klassisch geräucherten und luftgetrockneten Rohwürste im praktischen Vierkantformat erfreuen sich besonders in meiner schwäbischen Heimat großer Beliebtheit.
Hier gemahnte nur noch die Form an die fleischliche Vorlage, der vegetarische Snackriegel aus Weizeneiweiß barg aber noch eine hübsche Überraschung, ich wollte es kaum glauben, als ich die Etikettierung studierte: „Spacebar Hanf“, nennt sich der, nur vemeintlich bewusstseinserweiternde Pseudo-Landjäger, der mit 1 % Hanfsaat und aufgedrucktem Cannabisblatt völlig neue Wege in der Zielgruppenfindung geht.

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Nun bin ich privat deutlich der Reggaemusic zugetan, weniger aber ihren Begleitumständen, es war die inner Chronistenpflicht die mich ein Riegelchen mit nachhause nehmen ließ. Meine Verkostungsnotizen künden von appetitlichem Raucharoma in der Nase, schwammig-gummiartiger Konsistenz im Mund und tatsächlich eine, durch Buchenrauch und die reichliche Verwendung von Pfeffer herbeigeführte, leichte Erinnerungen an Landjägerwürste. Eine Sinnestrübung war gottlob nicht zu verzeichnen, es blieb aber die Frage: warum Spacebar wenn es Landjäger gibt?

Dass man sich auch ohne Tofu-Zombies fantasievoll fleischlos, ja sogar vegan Ernähren kann, belegt ein veganes Kochbuch, dass im wunderbaren Blumenbar Verlag erschienen ist.

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Das Vegane Kochbuch der Münchner Gastronomin Sandra Foster darf getrost als Quantensprung in der Geschichte vegan orientierter Kochbücher angesehen werden, viele Vorläufer gemahnten eher an fotokopierte Zettelsammlungen mit der Bildsprache von Apotheken-Broschüren, wie mir eine betroffene Veganerin neulich leidvoll berichtete. Neben den Rezepten der Köche Fabian Schönegger und Peter Ludik, finden sich Textbeiträgen von Sandra Forster, Rainer Erlinger, Hilal Sezgin, Michi Kern und Sharon Gannon. Ein Video-Interview des Bayerischen Fernsehns mit der Herausgeberin Sandra Forster ist hier zu sehen, man mag über die „Ausbeutung und Versklavung der Bienen“ geteilter Meinung sein, das von Sarah Illenberger (New York Times Magazin, brand eins, Neon…, tolle Seite!) gestaltete Kochbuch, wunderschön in Leinen gebunden, macht Appetit auf ein fleischloses (Teilzeit-)Leben nach der Landjäger-Lüge.

Das Vegane Kochbuch
Sandra Foster (Hg.)
Sarah Illenberger
160 Seiten
Leinen, gebunden
ISBN: 978-3-936738-53-7
24.90 EUR (D)
25.60 EUR (A)
44.00 CHF (CH)

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Jetzt am Kiosk: Effilee #7-neu: auch alle aktuellen Rezepte online aufrufbar

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Ja gut, ich arbeite als freier Mitarbeiter für Effilee, erlaube mir aber trotzdem eine eigenen Meinung und die ist: die werden immer besser! Die neue Ausgabe liegt schon wieder, verheißungsvoll schwerewiegender als die ersten Hefte, in der Hand, gefüllt mit zahlreichen lesenswerten Reportagen und kulinarischen Geschichten.

Geht auch gleich gut los mit der Frage: „Darf ich das Essen im Restaurant fotografieren?“, eine Frage die besonders Foodblogger oft umtreibt und auch hier im Blog schon oft Diskussionsgegenstand war. In Effilee antworten sechs prominente Köche und die Antwort fällt deutlich aus. Von Köchen handelt auch die Geschichte vom zweiten Leben der Köche. Evelyn Holst ist der Frage nachgegangen, wieviel Platz für Leben noch bleibt, jenseits der Küchenarbeit, und hat Viehzüchter, Tangotänzer und erfolgreiche Maler gefunden. Manuela Rüther hat in Köln die letzten Rossschlachtern besucht und die Geschichten der Pferdemetzger aufgeschrieben.

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Auch die Rubrik „Ein Teller“ gibt es wieder, diesmal erklärt Dreisternekoch Joachim Wissler, was er sich gedacht hat bei seiner Kreation „Champignonwiese“. Kristian Ditlev Jensen, Autor des wunderbaren Romans „Leibspeise“ ( in Deutscher Übersetzung von der ebenfalls sehr wunderbaren Sigrid Engeler), schreibt in Effilee über „Sampuru“, die von Hand hergestellten Plastik-Essensimitationen in Japan. Und Herausgeber Vijay Sapre hat sich an Glutamat gewagt, erzählt von Dashi und Umami. Besonders angetan war ich vom Portrait der amerikanischen Food-Historikerin Barbara Ketcham Wheaton von Ursula Heinzelmann, faszinierend.

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Gekocht wird natürlich auch, die Redaktion hat gemeinsam ein festliches Menü kreiiert, eine Amerikanerin, eine Japanerin und ein Mexikaner backen Pfannkuchen höchst unterschiedlicher Prägung. Von mir gibts diesmal ein süßes Mehlspeisen-Extra mit Zwetschgenknödel, Topfenpalatschinken, Kairserschmarrn, Buchteln & Co.

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Außerdem habe ich wieder ein paar schnelle Teller für Sie gekocht und lehne mich mit der neuen Folge von Paulsens Deutschstunde gewohnt weit aus dem Fenster. Diesmal erzähle ich die Geschichte der Blauen Zipfel inspiriert von einem freundlichen Gastkommentator, der mir neulich hier ins Blog schrieb: „Preuße, kommst Du nach Franken: mach’ Dir Gedanken ! (Und dann erst den Mund auf…)“.

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Neu ist, dass die Redaktion nicht erst nachträglich, sondern sofort alle Rezepte aus dem aktuellen Heft auf effilee.de zum Abruf anbietet, mit mundwässernden Fotos von Andrea Thode und teilweise durch Handgriff-Fotos ergänzt.

Eine empfehlenswerte Wochenendlektüre für ein hoffentlich: schönes Wochenende!

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Monsieur der Hummer und ich-die letzten Hamburg Lesungen für dieses Jahr

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Noch dreimal lese ich dieses Jahr in Hamburg aus meinem Buch Monsieur, der Hummer und ich. Diese letzten Termin sind höchst unterschiedlicher Art und allesamt in dieser und der kommenden Woche, darum erlaube ich mir, hier nochmal gesammelt darauf hinzuweisen.

Los geht es kommenden Donnerstag mit einer kuscheligen Lesung in Rindchens Weinkontor Eppendorf, gemeinsam mit dem anbetungswürdigen Gunter Gerlach teile ich mir eine Weinkiste, wir lesen Ihnen im Wechsel was vor und Weinhändler Cenk zieht ein ein paar gute Flaschen für Sie auf:

Donnerstag 29. Oktober 2009, 20:00 Uhr
Rindchens Weinkontor
Kontor Eppendorf

Christoph-Probst-Weg 3
20251 Hamburg
Eintritt: 7,50 Euro (inklusive zweier Gläser Wein)

Am kommenden Montag dann Monsieur, der Hummer und ich in Spielfilmlänge. Gastgeber ist meine Lieblingsbuchhandlung cohen+dobernigg im Schanzenviertel und ich freue mich ganz besonders über die Einladung und auf diesen Abend. Für diese Lesung kann man telefonisch Karten vorreservieren.

Montag, 2. November, 2009, 21:00 Uhr
cohen+dobernigg BUCHHANDEL

Sternstraße 4
20357 Hamburg
Eintritt: 5 Euro
Reservierungen: 040 40185110

Nur 17 Minuten lang ist dagegen, der Name ist Programm, der Literatur-Quickie, Hamburgs schnellstes Literaturformat in der 439 Bar. Lesung ist um 22:30 Uhr, davor und danach Getränke, der Entritt ist frei, ein Hut geht rum:

Mittwoch 4. November, 22:30 Uhr
Bar 439

Vereinsstrasse 38
20357 Hamburg
Eintritt: frei

Ich freue mich auf Sie!

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Kulinarischer Report 2009/20010: Foodblogger und Kochbuchverlage – Beziehung mit Zukunft?

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Jedes Jahr erscheint zur Frankfurter Buchmesse der Kulinarische Report des Deutschen Buchhandels im Verlag Gebrüder Kornmayer, darin äußern sich Experten zum aktuellen Stand und der Entwicklung des Kochbuchmarktes. In der aktuellen Ausgabe für 2009/2010 findet sich ein höchst spannender Artikel von Katharina Höhnk:

„Warum Kochbuchverlage Foodblogs ernst nehmen sollten-ein Werkstattbericht“

Katharina Höhnk, selbst Blogautorin (Valentinas-Kochbuch) hat Foodblogger befragt und geht in Ihrem Artikel der Frage nach, wie relevant die stetig wachsende Foodbloggerszene für Kochbuchverlage ist, wo die Chancen liegen, was Blogger und Verlage von einander erwarten und lernen können. Insbesondere wird beleuchtet, inwieweit Foodblogs künftig in die Pressearbeit der Kochbuchverlage eingebunden werden könnten.

Tatsächlich entsteht mit der wachsenden Foodbloggerszene ein einzigartiges Feuilleton für Kochbücher; die Leserzahlen einiger Foodblogs, wie auch allgemein die emotionale Leserbindung sind bemerkenswert und dürften für Kochbuchverlage spätestens nach Lektüre von Katharina Höhnks Werkstattbericht einige Überlegungen wert sein.

Katharina Höhnks erhellender Beitrag kann hier nachgelesen werden:

„Warum Kochbuchverlage Foodblogs ernst nehmen sollten-ein Werkstattbericht“

Interessant, lesenswert und ebenfalls online sind die Branchenbuch-Auszüge:

„Kochbücher trotzen der Krise… noch!?!“ von Olaf Plotke

„3 x auf Holz geklopft“ von Verleger Ewert Kornmayer

beide Artikel finden sich hier.

Kulinarischer Report des Deutschen Buchhandels 2009-2010: Berichte von Experten zum aktuellen Stand und zur weiteren Entwicklung des deutschsprachigen Kochbuches (Broschiert)
184 Seiten, 12,95 €
Kornmayer; Auflage: 1., Auflage (14. Oktober 2009)
ISBN-10: 3938173742
ISBN-13: 978-3938173749

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Unterwegs: Frankfurter Buchmesse (II), Foodblogger und Verlagspartys, Backhendl und Basler Läckerli

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Titelseite der Samstagsausgabe der F.A.Z. Zeitung zur Buchmesse, mit einem Foto von Daniel Pilar


„ Die Buchmesse sieht immer so groß aus. Aber wir sollten nicht vergessen: Wir alle zusammen machen so viel Umsatz wie Aldi Süd.“
Claudia Baumhöver, Geschäftsführerin des Hörverlags

Nach dem fulminanten ersten Messetag mache ich einen Ausflug in die Frankfurter Peripherie, lang hat er nicht mehr gebloggt, der Kollege Fressack und ich besuche ihn in seiner Wirtschaft, dem Historischen Wirtshaus Zum Neuen Bau in Maintal.

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Ja, er lebt noch, sieht gut aus und serviert neben Hessisch Küch & Tapas, feinsten Apfelwein und hausgebrautes Bier. Bierbrauer Ingo Rohmann produziert nebenan das unfiltrierte Hochstädter Landbier, ein süffiges Vergnügen, gerade Spezialitäten, wie das hausgebraute Stout-Bier und das Whisky Bier mit schottischem Whisky Malz sind mehrere intensive Verkostungen wert!

Der Freitag auf der Buchmesse wird zum Foodblogger-Treffen, zur Mittagszeit verabrede ich mich mit Mittagessen-Blogger und GU-Autor Sebastian Dickhaut am Stand von Dr. Oetker, deren neues Plätzchen-Backbuch ich als Foodstylist betreut habe. Sebastian und ich unterhalten uns über Kochbücher und Küchenblogs, derweil rumort es ordentlich in der kleinen Standküche, es riecht auch schon sehr gut, ein Schild verkündet dass da heute ein Starkoch zu Gast ist und am Mittagessen werkelt. Punkt Zwölf tritt Johann Lafer aus dem Kabuff und serviert:

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Butterzartes Backhendl auf köstlichem Kartoffelsalat mit frittierter Petersilie und Kürbiskernöl. Wir essen dankbar. Müßig über das Messeessen Worte zu verlieren, hauptsächlich werden in den zahlreichen Restaurant-Outlets gleichgeschaltete Convenience-Menüs ausgegeben, ein kostspieliges Trauerspiel. Geduldig lässt sich Johann Lafer fotografieren, steht dem Publikum Rede und Antwort, wir lassen es uns schmecken und dem Mann seine Ruhe.

Wenige Stunden und Messerunden später, einer Erscheinung am Verlagsstand, ich biege eben um die Ecke, da steht er, Claudio Del Principe vom Anonyme Köche Blog und frisch gebackener Autor des gleichnamigen Kochbuches. Eine immer wieder verblüffende Tatsache beim Bloggen ist der Umstand, dass man Menschen nahe stehen kann, ohne ihnen jemals begegnet zu sein, einfach weil man Vorlieben, Ansichten und (Küchen-) Philosophien teilt und die Schreibe des anderen gerne liest. Umso größer ist die Freude am Treffen, ohne jegliche Aufwärmphase entsteht sofort ein lebhaftes Gespräch, auch und gerade offline, ist es ein großes Vergnügen Claudio zu treffen, die Zeit fliegt.

Gemeinsam mit Claudio, Autoren-Kollege Finn-Ole Heinrich und unseren Verlegern geht es zum kurzen Abendessen in die Weinstube im Römer. Wir löffeln eine formidable Leberknödelsuppe vorweg, dann gibt es Tafelspitz mit grüner Sauce und Rippchen vom Schweinenacken, auf die wir mit besonders gespanntem Interesse warten. Die Rippchen sind dann doch eher Scheiben, gepöckelter Nacken, gebettet auf Sauerkraut. Alles sehr prima, nur die Getränke-Lage verwundert: kein heimisches Bier und Apfelwein ist überhaupt nicht zu kriegen, im Traditionsrestaurant dass sich der hessischen Küche verschrieben hat. Man wundert sich.

Auf zur Party der jungen Verlage, BOOK FAIR A-GO-GO im Steinernen Haus am Römerberg. Zum Auftakt gibt’s einen zweistündigen Lesemarathon in den verschiedenen Räumen des Frankfurter Kunstvereins und es ist ganz schrecklich: brütende Hitze in den überfüllten, fensterlosen Zimmern, die Menschen dünsten in Winterkleidungen vor sich hin (die Garderobe wurde erst gegen Mitternacht zufällig im Keller gefunden), es riecht nach Rotwein aus Mündern, dauernd niest irgendwer, geräuschvoll werden Erkältungsnasen nach oben gezogen, man liest gekrümmt in einem Sitzsessel kauernd, links das Handmikrophon, rechts das Buch, mühsam irgendeine Haltung wahrend. Ich machs kurz.

Die Party hingegen ist prima. Das Bier ist eiskalt, die Menschen interessant und interessiert. Gutaussehendes Jungvolk und ergraute Silberlöwen quetschen sich durch die Räumlichkeiten, später soll noch Disko sein, jetzt verleiht aber erstmal Denis Scheck den Hotlist-Preis, den neu ins Leben gerufenen Publikumspreis der Independent Verlage. Kein Hineinkommen in den großen Saal. Mit großem Vorsprung gewinnt Alexander Schimmelbusch mit seinem Roman Blut im Wasser aus dem Blumenbar Verlag das Online-Voting und sofort machen verleumderische Gerüchte über eine mögliche Einflussnahme die Runde, von abgeschalteten Cookies und Internet-affinen Praktikanten wird gemunkelt. Mein Verlag freut sich derweil einfach über den dritten Platz, der Kollege Michael Weins aus Hamburg mit seinem Roman Delfinarium. Wunderbar.

Dann ist Disko, der übliche massenkompatible Matsch, House-lastiger Dutz-Batz, bisschen Elektro-Disko, computergenerierter Swing. Das überrascht mich ein bisschen und langweilt. Ich hatte mit lustigen „The…“ Bands gerechnet, Ausdruckstanz zu straightem Minimalelektro, erfreulichem Abzappeln zu altem Indie-Kram. Egal, es bleiben ja noch: Gespräche und Bier (dann doch warm jetzt).

Der Samstag, der erster Publikumtag spült unfassbare Massen an Gnomen, Elfen, Monstern, Geishas, Kriegern und Zwitterwesen auf die Messe, schwitzende Teenager unter babylonischen Haarbauten jeglicher Couleur in glitzernden Polyester-Kostümen, viele sind schwer bewafffnet. Wellen der Fremdscham erfassen mich. Cosplay, erfahre ich, nennt sich diese Jugendbewegung, die kostümierten Minderjährigen stellen Figuren aus japanischen Manga-Comics und TV-Serien nach und wollen hier heute die Manga-Stände besuchen auf und ab laufen.

Der Tag steht ganz im Zeichen der Lesung auf der Lesebühne der unabhängigen Verlage, eine Stunde teilen sich Finn-Ole Heinrich und ich. Claudio bringt Basler Läckerli vorbei, Nervennahrung und wie Claudio erzählt, in der Schweiz beliebtes Messe-Futter (krümmelt und schmutzt nicht, nährt auf lange Zeit). Die köstlichen Mini-Lebkuchen aus Bienenhonig, Mandeln, Haselnüssen, Orangeat und Zitronat, Gewürzen und Baselbieter Kirsch machen sofort süchtig. Derart gestärkt dürfte die Lesung kein Problem sein.

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Finn Ole beginnt die Lesung mit der zart-melancholischen Erzählung „Sie hat den Herbst gewonnen“, ich wähle die publikumsgeprüften Geschichten „Ich bekochte Wolfram Siebeck“ und „Der Tanz der Schlachter“, dazwischen Finn mit der bösen Groteske „Machst Du bitte mit, Henning“, ein Text bei dem es viel zu Lachen gibt, bis es nichts mehr zu Lachen gibt. Als wir die Lesung beenden sind Zuschauerraum, Flure und Gänge dicht von Zuhörern, kein Durchkommen mehr und viel Applaus, hach!

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Foto: Roberta Schneider

Während die Buchmesse am Abend bei der Eichborn-Party in Frankfurt feiert, zieht es uns nach Offenbach, mairisch am Main heißt die große Verlagsparty im kleinen Eisenbahnwagon („Waggon“), direkt am Ufer. Das Bier ist kalt, die Heizlüfter atmen gleichmäßig, Heimspiel für meine Verleger, wir lesen vor, Finn-Ole zeigt Kurzfilme.

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Foto: Roberta Schneider

Ich treffe meinen alten Freund Achim, mit dem ich im Internat über Jahre Stube und Schlafsaal teilte, sieben Jungs am Anfang, später dann, ab der Mittelstufe im Zweierzimmer. 1988 trennten sich unsere Wege, wir haben uns 21 Jahre nicht gesehen und brauchen dennoch keine Anlaufphase. Wir sprechen auch von den Menschen die wir damals kannten, tragen bruchstückhafte Biographien unserer damaligen Mitschüler zusammen, das ist bisweilen erschütternd, manchmal überraschend. Ein halbes Leben kann eine Menge anrichten. Ein letztes Bier noch, die letzten Bücher zusammen packen, zwischen Flyer, Prospekte und Visitenkarten, nachdenken wie schön das war, wie bereichernd.
Und freuen auf Zuhause, morgen zurück ins richtige Leben.

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Sonntagnachmittagtrinkers Kaffelikör

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Das Buch

Lesungen

  • Sonntag 29.11.2009
    Hörcompany Weihnachtsbenefiz
    17:00 Uhr, RED ROOM, Baron Voght Strasse 73-75, Hamburg Klein-Flottbek
  • 08.12.2009
    Viva Vino & Zimmermann Buchhandlung
    20:00 Uhr, Bahnhofstrasse 7, 29549 Bad Bevensen
  • 28.01.2010
    KommBar
    Museum für Kommunikation, Frankfurt am Main, Lesung im Rahmen der Ausstellung „satt?“ (25.06.09-07.02.10)
  • Weitere Lesungen sind in Planung. Für Buchungsanfragen und Vorschläge wenden Sie sich gerne an: kontakt@mairisch.de