Fundstück der Woche: Imam Baildi revisited und auf Tour
Posted on | Januar 25, 2012 | No Comments
Im Mai 2011 habe ich die griechische Band Imam Baildi hier im Blog erstmals vorgestellt und es ist mir eine große Freude, dass die großartige Band jetzt diesen Text für den Flyer zur neuen Tour angefragt und verwendet hat. Noch mehr freue ich mich allerdings auf das Konzert in Hamburg, Imam Baildi sind live ein Fest. Hingehen, dahinschmelzen, tanzen!
Imam Baildi – Logia Adallaxame Varia from Imam Baildi on Vimeo.
Die Band:
Imam Baildi auf Facebook
Imam Bailid auf MySpace
Tags: Imam Baildi > Imam Baildi Cookbook > Imam Baildi Tour 2012
40 Jahre essen & trinken – Meine Jahre in der Redaktionsküche
Posted on | Januar 21, 2012 | 18 Comments
essen & trinken, das erste Heft vom Oktober 1972 und die aktuelle Ausgabe des Magazins
Am vergangenen Freitag war ich Gast der Auftaktveranstaltung zum 40. Jubiläumsjahr von essen & trinken, ein Pressefrühstück in der Versuchsküche, für mich ein Besuch bei Freunden. Fünf Jahre hatte ich ab Mitte der 90er Jahre in der Versuchsküche der Redaktion gearbeitet und die jüngeren Kolleginnen und Kollegen von damals, sind die Stamm-Mannschaft von heute: jene neun Köchinnen und Köche, die jeden Monat neue, exklusive Rezepte erdenken und erfinden, ausprobieren, prüfen und aufschreiben. Bis heute sind das 28.000 Rezepte.
essen & trinken Chefredakteur Stephan Schäfer mit Versuchsküchenleiter Achim Ellmer
„Helden!“ nannte der neue Chefredakteur Stephan Schäfer (36) die Küchencrew gleich am Anfang des Gesprächs mit Verlagsgeschäftsführerin Julia Jäkel. Seit über einem Jahr betreut Schäfer das Magazin, führte essen & trinken in kürzester Zeit aus dem vorangegangenen Auflagentief. Eine seiner allerersten Amtshandlungen: Schäfer hat die Küchenmannschaft ins Heft und vor die Kamera geholt, die LeserInnen wissen jetzt nicht nur wie, sondern auch wer für sie kocht. Das Herzstück der Redaktion sei die Küchenmannschaft, erklärte der Chefredakteur, ihre Kreativität der größter Schatz von essen & trinken.
Persönlichkeit als Beleg für authentische Küche: in der aktuellen Ausgabe von essen & trinken zeigt beispielsweise Koch Michele Wolken seine neuen Pasta-Rezepte
Dem Geburtstagskind geht es gut: 2,84 Mio. LeserInnen werden derzeit erreicht (AWAW 2011) und die aktuellen IVW-Zahlen zeigen im 4. Quartal 2011 ein Plus von 48 % im Einzelverkauf (gegenüber dem Vorjahr). Von Print-Pessimismus keine Spur und mit den Onlineangeboten ist man auch im Reinen: wer ein bestimmtes Rezept sucht, landet mittlerweile sowieso in den meisten Fällen auf einem hauseigenen Angebot. Es wird Geld verdient mit Plattformen wie chefkoch.de und essen&trinken.de, die machen aber das Heft nicht überflüssig, denn das bedient eben gerade nicht die Einzelsuche, sondern bietet etwas ganz anderes: umfassende Inspiration mit Bildern und Geschichten, die Lust auf neue Rezepte machen.
Beinahe auf den Tag genau, stand ich vor siebzehn Jahren das erste Mal in den heiligen Hallen der essen & trinken-Versuchsküche, im Januar 1995.
Jugendfrisch: Herr Paulsen als Versuchskoch im vorigen Jahrhundert (Ausriss)
Die Wartezeit auf einen Studienplatz an der Hotelfachschule Heidelberg hatte mich in den Hamburger Hafen gespült, mit großen Augen und klopfendem Löwenherz stand ich am ersten Tag meines Praktikums vor der beeindruckenden Schiffsarchitektur des Verlagshauses und staunte. In der Versuchsküche mit ihren sechs vollständig eingerichteten Kochblöcken traf ich dann die Menschen deren Arbeit ich zum Teil seit Jahren verfolgte, schon meine Mutter hatte ein essen & trinken Abonnement. Ungewöhnlich schweigsam ging ich in der ersten Woche meiner Aufgabe nach: es galt, die Rezepte der Versuchsköche auf ihr Gelingen zu überprüfen – für einen gelernten Koch, der zu diesem Zeitpunkt sechs Jahre in Sternerestaurants gekocht hatte, sicher keine große Herausforderung, völlig verschüchtert machte ich mich dennoch mit großer Akribie und gebotenem Ernst ans Werk. Bis heute werden für die essen & trinken Geling-Garantie alle Rezept dreimal gekocht, bevor sie ins Heft kommen, einmal beim Entwickeln, einmal beim Fototermin und nochmals von den PraktikantInnen der Versuchsküche.
So vertieft war ich in meine Arbeit, dass ich während der gesamten ersten zwei Wochen meines Praktikums nicht bemerkte, dass beim damaligen Schwestermagazin schöner essen (später VIVA!, 2008 mit dem Start von Für jeden Tag eingestellt) eine Stelle ausgeschrieben war, eine Kollegin musste mich auf die Vakanz aufmerksam machen. Ich bewarb mich. Die Aufgabenstellung: 25 Rezepte mit Frühlings-Gemüsen sollte ich mir ausdenken, 10 davon für die Redaktion kochen und eine Woche lang, jeden Tag zur Mittagszeit, eines der Gerichte „nach oben“ bringen – zu Angelika Jahr, der großen Verlegerin und essen & trinken-Erfinderin. Es ist nur den aufmunternden Minen der wunderbaren Vorzimmerdamen von Frau Jahr zu verdanken, dass ich das Chefbüro damals überhaupt betrat, Besteck und Teller klapperten jedenfalls verräterisch, wenn ich mit zitternden Händen das Tablett auf Frau Jahrs Schreibtisch abstellte und mich, einen verhuschten Diener andeutend, schnellstens wieder entfernte.
Am Freitagnachmittag bot sie mir dann einen Arbeitsplatz an, Versuchskoch mit Redakteursvertrag für schöne essen und essen & trinken, ich war zu diesem Zeitpunkt komplett verstummt und Angelika Jahr interpretierte das gottlob als Zeichen meiner Zustimmung. Heidelberg sagte ich erleichtert ab und für mich begann damals eine zweite Lehrzeit. Zwar hatte ich während meiner Lehr- und Wanderjahre als Koch mein Handwerk erlernt – es fehlte aber komplett an kulinarischer Erfahrung. Erstmals erlaubte mir mein neuer Job auch als Gast in besseren Restaurants essen zu gehen, vom Gehalt eines Commis oder Chef de partie war das damals nur sehr selten zu bestreiten, ferne Länder(küchen) zu bereisen sogar ein Ding der finanziellen Unmöglich. Bis heute glaube ich, dass das der Grund für viele Mißstände in der Gastronomie ist: nur wer selbst hin und wieder mal Gast sein kann, wird verstehen wie Gäste denken, was Gäste wünschen und welche (durchaus erfüllende) Kunst es ist, ein guter Gastgeber zu sein.
Schweißtreibende Angelegenheiten waren die vielen Presseeinladungen zu denen lobenswerter Weise auch wir Köche geschickt wurden. Ich war 25 Jahre alt, immer und überall der Jüngste und ich trug zu diesen Anlässen stets bemerkenswert schlecht sitzende Anzüge in herausfordernden Schnitten mit unglücklichen Krawatten-Kombinationen, bis sich dankenwerter Weise eine Frau meiner annahm. Die Abende und Nächte in jenen Anzügen und an Tischen mit journalistischen Urgesteinen, Spitzensommeliers, kulinarischen Dampfplauderern und gekrönten Küchenchefs bleiben als Lebensschule in bester Erinnerung, ich fuhr jedenfalls gut mit meiner damaligen Strategie „Maul halten. Zuhören. Merken. Freundlich sein.“
5 Jahre habe ich in der Versuchsküche gearbeitet, für schöne essen, essen & trinken, später mit den Kollegen auch für Living at home. Ich entdeckte den Beruf des Foodstylisten, gleichzeitig wuchs in mir der Wunsch auch über Essen zu schreiben, das war zu jener Zeit aber nicht denkbar, ein schreibender Koch. 2000 wagte ich darum den Sprung in die Selbstständigkeit. Meinen ersten Auftrag bekam ich von Angelika Jahr, noch während des Kündigungsgesprächs.
Am 4. Oktober 1972 erschien die erste Ausgabe von essen & trinken, dementsprechend erscheint auch das große Jubiläumsheft erst zum Geburtstag, im Jubiläumsjahr sind aber durchgängig viele Aktionen geplant, beispielsweise wird es einen Koch-Wettbewerb geben, bei dem die LeserInnen aufgefordert sind, ein Dreigang-Menü „Deutsche Küche – neu interpretiert“ einzureichen. Besonders reger Beteiligung dürfte sich auch die Mitarbeiter-Verlosung erfreuen:

Gewinne, Gewinne, Gewinne! (v.l.) Hege Marie Köster, Achim Ellmer, Anne Haupt, Stephan Schäfer, Michele Wolken, Jürgen Büngener,Marcel Stut, Anne Lucas, Marion Heidegger, Kay- Henner Menge
Im Jubiläumsjahr haben LeserInnen jeden Monat die Möglichkeit einen Mitarbeiter “zu gewinnen“, können sich dann zum Beispiel ihr sommerliches Grillfest von essen & trinken-Koch Marcel Stut ausrichten lassen, oder mit Chefredakteur Stephan Schäfer ein Menü im Dreisterne-Restaurant la vie in Osnabrück genießen.
www.essen-und-trinken.de
www.facebook.com/essenundtrinken.de
Herzlichen Glückwunsch essen & trinken! Auf die nächsten 28.000 Rezepte!
Tags: 40 Jahre esse und trinken > 40 Jahre essen & trinken > Essen & Trinken > essen & trinken Kochwettbewerb > Jubiläum essen & trinken > Stephan Schäfer
Fundstück der Woche: Bier und Wein
Posted on | Januar 17, 2012 | 2 Comments
Kluge, ja besinnliche Worte zur überschätzten Fastenzeit vom hochverehrten Künstler und Schriftsteller Thomas Kapielski, dessen Gottesbeweise nach wie vor zum Lustigsten gehört, das je geschrieben wurde. Die Postkarte entstammt der Reihe “Literarische Ansichts-Karten“, erschienen im Kleebaum Verlag und ebendort auch online bestellbar.
Tags: Gottesbeweise Kapielski > Kleebaum Verlag > literarische Postkarten > Thomas Kapielski
Das kulinarische Gedicht (5): Hartmut Pospiech “Marzipankartoffeln”
Posted on | Januar 13, 2012 | 3 Comments
Der Schriftsteller und Literaturveranstalter Hartmut Pospiech gehört zu jenen Menschen, die mich nachhaltig für Literatur begeistert haben, als Mitveranstalter und Moderator der Hamburger Live-Literatur-Formate “Machtclub” und “Hamburg Slamburg” holte und holt er ungezählte, inspirierende Schriftsteller, Autoren und Dichter in die Stadt, bot vielen jungen Talenten sehr früh eine Bühne um eigene Texte auszuprobieren.
Hartmut Pospiech ist auch selbst ein großer Geschichtenerzähler und Lyriker, der jetzt vorliegende Band „Männer. Frauen. Essen“ versammelt eine Auswahl seiner Spoken Word-Texte und Gedichte, von denen viele bislang nur in Anthologien oder Zeitschriften zugänglich waren. Neben Texten wie “Marzipankartoffeln” und “Last Night A Kebab Saved My Life” enthält er auch auch bisher unveröffentlichte Gedichte und Texte für Team-Auftritte beim Poetry Slam.
Marzipankartoffeln
Ich sammle Kalorien,
wie andere Menschen Kunst,
von allen Künstlern ist mir
Joseph Beuys der Liebste;
wegen des Fetts,
in Ecken und in Badewannen
Ich habe seine Lehre ernst genommen
und erst zur Konsequenz gebracht
Denn anders als die
Kalorien-Dilettanten
bin ich ein Kunstwerk.
Schon sechsunddreißig Jahre
freß ich.
Laß keine Mahlzeit aus,
kein Häppchen wird mir schlecht.
An keinem Imbiß,
an keiner Süßigkeit geh’ ich vorbei.
Kein neuer Werbespot für Essen,
der mich nicht augenblicklich
an die Regale treibt.
Und die Belohnung für dies harte Schaffen
ist ein Meisterwerk:
mein Körper,
den Kunst und Wissenschaft
und Marketing in seltner Eintracht
erst erschaffen haben.
In jedem Winkel meines Körpers
find’ ich Fett.
Nicht Muskeln, Knochen, Knorpel,
sondern: Fett,
die Krone höchster Schöpfungskraft.
Mein Fett ist eine Zeitmaschine für Gefühle,
ein Kaffeefilter voll mit Aromaporen,
die Wut in Ärger
und Ärger in Gelassenheit verwandeln.
Mein Fett ist eine Spaßrakete,
das neue Synonym für Glück.
Und Harmonie.
Schon oft gefilmt,
auf Video gebannt,
gedruckt,
für Menschen, meist in Afrika,
damit sie schon
die Zukunft schauen können,
den neuen Weltengeist.
Die Utopie für tausend neue Jahre
Doch lebe ich zugleich als Mönch
denn nur dem Essen weihte ich mein Dasein
und schwor dem schnöden Alltag ab.
Ich schaue jetzt,
wem ich vertraue.
Menschen verderben leicht,
mein Essen nicht.
Denn Schokolade lügt nicht,
heuchelt nicht,
ist niemals launisch.
Der Grünkohl hat niemals
etwas andres vor
als nur darauf zu warten,
daß ich ihn esse.
Er lädt sich gerne Wurst noch ein,
aus der das Fett spritzt
- gezeichnet: Joseph Beuys –
und Bier
und Schnaps.
Dann feiern wir
bis morgen.
Schon heute warten hundert in der Frühe
an meiner Tür.
Nur um den Zipfel meines Rocks zu küssen,
wenn ich zum Brötchenholen fahr.
Von meinem Haus,
das ein Menü aus dicken Ziegeln,
fetten Balken und Fenstern schwer wie Lebertran,
führt mich ein Wagen
mit verstärkten Achsen
zur Arbeit,
ins Fernsehstudio,
wo täglich ich von zwölf bis eins,
vor allem aber live und ungeschnitten esse.
Danach zum Mittag und dann –
der Rest des Tages –
Wohlfahrt:
Ich ess umsonst für Waisenkinder;
Vermarktung:
Ich ess für teures Geld Produkte,
die der Verbraucher sonst nicht kauft;
Glauben:
Ich ess Oblaten für das Seelenheil der Christen,
denen wohl sonst nicht mehr zu helfen ist;
und Subventionen:
Zweimal pro Woche ess ich vom Butterberg,
was niemand sonst vermag.
Ich gebe zu,
ich keuche manchmal
an der Last.
Tagaus, tagein
nur Kunst zu sein,
ist gar nicht leicht.
Wie schnell einmal die Lust verloren
und schon fünf Kilo weniger.
Das zehrt schon an der Kondition,
doch niemals lange,
denn der Schöpfer gab mir Appetit,
wo andere nur Hunger haben.
So fand ich schon zur Lebenszeit
ein stilles Glück
und keinen Wunsch, der unerfüllt geblieben.
Nur einen:
Wüßte ich,
ich müßte
eines schönen Tages sterben,
dann würd’ ich gerne überrollt
von reißenden Lawinen
aus Marzipankartoffeln:
Im letzten Augenblick noch mal
den Mund zu voll genommen,
das wär’ mein schönstes Epitaph.
Hartmut Pospiech
Hartmut Pospiech wurde 1962 in Rahden/Westfalen geboren. Nach seinem Studium der Anglistik und Amerikanistik arbeitete er zunächst am Englischen Seminar der Uni Hamburg und als TV-Journalist. Seit Mitte der Neunziger mischt er in der Hamburger Literaturszene mit: als Autor oder als Mitveranstalter der legendären “Machtclubs“, er moderiert den ältesten Hamburger Poetry Slam und ist Geschäftsführer des Autorenraums “writers’ room“. 2008 erhielt er den Hamburger Förderpreis für Literatur. Daneben begutachtet er als freier Drehbuchlektor Filmskripte, u.a. für „Drei“ (Tom Tykwer).
Mehr über Hartmut Pospiech auf: www.hartmutpospiech.de
Tags: Hartmut Pospiech > Hartmut Pospiech Männer. Frauen. Essen. > Männer Frauen Essen
Wein nach Gefühl bestellen – geht das? Ein Selbstversuch.
Posted on | Januar 11, 2012 | 8 Comments
Wer nicht “in der großen Stadt” lebt (und das trifft auf einen Großteil der Bevölkerung Deutschlands zu), kommt nur schwerlich in den Genuss einer individuellen Rundum-Betreuung durch den persönlichen Berater vom Weinladen nebenan. Im Internet finden neugierige Weinfreunde dann eine imposante Zahl meist unpersönlicher Online-Weinshops, die mit fitzeligen Fotos und knappen Kurzbeschreibungen für ihr Weinangebot werben, jede Flasche ein Jahrhundertereignis natürlich, dem Wein-Laien (und dazu zähle auch ich mich, ohne jede Koketterie) bleibt in solchen Fällen online nur die Kaufentscheidung über den Preis oder der Rat von Freunden.
Neue Wege geht da das Internet-Weinhandelsprojekt Wein wenn Du kannst. Der in seiner Doppeldeutigkeit schon sehr schräge Claim will als Aufforderung verstanden sein, sich bei der Weinauswahl ganz auf sein Gefühl zu verlassen und das im Wortsinn: bei Wein wenn Du kannst sind die Weine nach Emotionen sortiert.
Hinter dem Angebot steht das Traditionsweinhaus Friedrich Kroté aus Koblenz, verantwortlich für Angebot und Weinauswahl sind Claus Conzen und Max Schwarz. „Wir finden, guter Wein braucht keine große Show und keine angestaubten Worte. Er sollte einfach zu dem Menschen passen, der ihn trinkt. Dich dort abholen, wo du im Leben gerade stehst.“, erklären beide auf der Internetseite. Von Respekt über Leidenschaft, bis hin zu Kraft, Mut und Gelassenheit – zu insgesamt zwölf Gefühlen findet sich im Shop eine Auswahl von Weinen, kleine Filme in denen verschiedene Menschen kurze, persönliche Geschichten erzählen, führen in die jeweilige Gefühlswelt ein.
Aber klappt das? Wein “nach Gefühl“ kaufen und genießen?
Ich habs dann einfach mal ausprobiert und drei Flaschen Wein “nach Gefühl” bestellt: einmal Liebe (weil es alles ist was man braucht), einmal Begeisterung (ich lasse mich sehr gerne begeistern) und einmal Vertrauen (eine der größeren Herausforderung, beim Weinkauf wie im Leben).
Bei der Liebe fällt die Wahl natürlich auf einen Wein der die Liebe sogar schon im Namen trägt, der 2010er Saint Amour, ein Cru du Beaujolais »Séléction de la Hante«, vom Château de Chénas, Rhône (Einzelflasche 9,95 €). Ein schöner Rotwein, frisch und leicht auf den ersten Blick und ersten Schluck, dann überzeugt er mit überraschender Tiefe und Würzigkeit, reift im Glas und wird immer mehr zum großen Vergnügen. Auch die herbeigerufene Liebste war angetan, ein Rotwein für beide, das ist selten bei uns. Treffer.
Aus „Begeisterung“ hab ich den 2011er Riesling Blauschiefer, trocken, vom Weingut Kerpen in Bernkastel-Wehlen bestellt (Einzelflasche 7,60 €) und weil ich nicht in die Wortspiehölle will, spar ich mir den so trefflichen wie naheliegenden Kurzkommentar. Ich hatte jedenfalls das große Vergnügen, diesen Wein am Wochenende zu einem Wiener Schnitzel mit Wasabi-Gurkensalat zu trinken, noch besser einen Tag später zum klassischen Blanquette de veau mit karamelisierten Möhren. Sie ahnen es: gutes Kalbfleisch war uns in die Hände gefallen und der Wein dazu eine Offenbarung.
Die vertrauenserweckende Maßnahme im Karton: der 2006er Haut-Médoc
»La Fagotte« vom Château d’Aurilhac (Einzelflasche 10,50 €). Ich wurde nicht entäuscht. Ein Knaller. Ne Wuchtbrumme. Ne Bank.
Das scheint also tatsächlich zu funktionieren, mit der Bestellung nach Gefühl – und sei es auch nur dem guten Gefühl von Conzen und Schwarz bei der Zusammenstellung der Weinauswahl geschuldet. Im Shop selbst gefallen die Texte zu den Weinen, die vielfach weit mehr bieten als die übliche Aufzählung von Aromen und von Kennerschaft und Begeisterung für die Weine zeugen. Abgerundet wird das Angebot durch ein umfangreiches Weinglossar.
Neben dem Einzelflaschen-Angebot, werden auch Probier- Abo- und Geschenkpakete angeboten, die Flaschen kommen allesamt mit hübscher Emotions-Schlaufe (s.o.) und es ist somit möglich, auch mal “eine Kiste Mut” zu verschenken, sehr schöne Idee, finde ich.
Wie jedes anständige StartUp ist Wein wenn Du kannst auch im Social Media Bereich engagiert, auf Facebook gibt es immer wieder sehr kundenfreundliche Rabatte und Gewinnspiele.
Das Beste aber zum Schluss: Wein wenn Du kannst leistet sich ein eigenes, bis auf zwei Seiten-Banner komplett werbefreies Wein- und Foodblog! Für das neue Glasklare Gefühle-Blog, konnte Torsten Goffin aka Marqueee gewonnen werden – für mich auch schon mit seinem Haus- und Heimat-Blog Allem Anfang… einer der interessantesten und lesenswertesten Foodblogger im deutschsprachigen Raum. Kein Grund zum Heulen also bei Wein wenn Du kannst.
Tags: Claus Conzen > Friedrich Kroté > Max Schwarz > Wein wenn du kannst
Mit Thomas Henry nach New York
Posted on | Januar 9, 2012 | 1 Comment
Wir alle haben Thomas Henry viel zu verdanken. Dem britischen Apotheker gelang es 1773 erstmals, Wasser mit Kohlensäure zu versetzen. Seitdem prickelt es lustig im Glas, der Rest ist Geschmackssache und insbesondere im Barbetrieb ausschlaggebend für das Gelingen eines Drinks ist. Der falsche „Filler“ ruiniert auch noch die hochwertigste Premium-Spirituosen.
Das wissen auch Norman Sievert und Sebastian Brack, die 2010 das Berliner Unternehmen Thomas Henry GmbH & Co. KG gründeten, um aus dem Erbe des Namenspatrons das Beste zu machen: das beste Tonic Water. Und das beste Ginger Ale. Und den besten Bitter Lemon, das beste Sodawater, das beste Ginger Beer. Bitter. Herb. Intensiv.
Mission erfüllt. Die besten Bars und Clubs Deutschlands führen mittlerweile mit großer Selbstverständlichkeit Thomas Henry Bitterlimonaden und auch International zischts: beim Tonic Water Test des renommierten diffordsguide CLASS magazine („what to drink & where to drink it“) im vergangenen Sommer, erreichte Thomas Henry als einziges Tonic Water die Höchstnote 5/5.
Mit dem Elderflower Tonic erweitern die Jungunternehmer jetzt ihr Portfolio- ein floral-herbes Tonic mit deutlicher Holunderblüte.
Bislang gabs die Novität nur in der Limited Edition, zum offiziellen Launch des neuen Tonics läd Thomas Henry zu einem großartigen Cocktailwettbewerb, gesucht wird das beste Rezept mit Video (!) für die Holunderblüte im Glas:
„In maximal 120 Sekunden soll pure Mix-Leidenschaft mit “Elderflower Tonic” in einer Hauptrolle inszeniert und der eigene Drink beworben werden. Die Jury wünscht sich kurzweilige und abwechslungsreiche Kurzfilme mit passender Musikuntermalung und Schnittführung. Bewertet werden das Rezept sowie die Umsetzung und Stimmigkeit aller Komponenten, basierend auf dem Video.“
Gesichtet und bewertet werden Rezepte und Uploads von Helmut Adam vom Mixology Magazin, Jörg Meyer von der Hamburger „Le Lion“- Bar, Bastian Heuser von der Agentur Barworkz sowie Sebastian Brack von Thomas Henry. Unterstützt werden sie von „Tiny Tales“ Autor und Werbefilmregisseur Florian Meimberg.
Da ich als freier Autor regelmäßig für das Mixology-Magazin schreibe und am liebsten im „Le Lion“ trinke, darf ich nicht mitmachen. Sie aber! Und ich drücke ihnen die Daumen für diese Gewinne:
1.Platz:
Fünf Tage NYC für zwei Personen | Anreise | fünf Nächte im **** Hotel
| 500 € Taschengeld | zwei Tickets für “The Manhattan Cocktail Classic“
2.Platz:
Zwei Tickets Bar Convent Berlin 2012 | Anreise | zwei Nächte im
Ellington Hotel
3.Platz:
Bar Roll Up von Jim Meehan by cocktailian.de
Teilnahme ab 18 Jahren, die Teilnahmebedingungen finden sich unter:
www.thomas-henry.de/competition
und auch der benötigte Elderflower Tonic kann über die Website des Unternehmens (www.thomas-henry.de/ansprechpartner) angefordert werden. Teilnahmefrist ist der 1. März 2012. Die Auswertung und Entscheidung über die Gewinnerdrinks erfolgt ebenfalls im März 2012. Ich bin gespannt auf die Videos und wünsche viel Glück!
Tags: Elderflower Tonic > Elderflower Tonic Cocktail Competition > Thomas Henry > Thomas Henry Elderflower Tonic > Thomas Henry Elderflower Tonic Competition
Das kulinarische Gedicht (4): Matthias Politycki “Zwischen den Heuhaufen der Moderne – Buridans Abzählreim für ratlose Billigesser”
Posted on | Januar 6, 2012 | 4 Comments
Die noch junge Rubrik Das kulinarische Gedicht startet ins neue Jahr mit Lyrik von Matthias Politycki, er gilt als “eminenter Humorist” (Die Zeit), als “Profi der Erzählliteratur” (Deutschlandfunk) und “größter lebender Sprachkulinariker unter den deutschen Dichtern” (Die Welt).
Zwischen den Heuhaufen der Moderne
Buridans Abzählreim für ratlose Billigesser
Tschatschlück, Dönner, Fladdnbrottn,
Brattgewurstl, weisz und rottn,
Tscheffsalatt, ein Schpickel-Ey,
Pratzkartuffeleiner-Ley,
Lasz-die-Sanje, Nurdelglück,
Pirza – plosz kein Seyten-Schtück! –
Pfrittn, Hottdokk, Dopplwhopps,
Gullatsch odr Roll-den-Mopps,
Tortelarni, Fitsch pannürt,
Tschweinerbauch, inns Fätt sarvürt,
Bickmäck, Schnarzel, Urpfeltatschn,
Halba-haan, Gemüs-Mitschmatschn,
Frühlinksroller, Körrireisz,
Flaschmann odr Maggnum-Eisz?
Imma her den ganzen Scheisz!
Matthias Politycki
Matthias Politycki, geboren 1955 in Karlsruhe, ist 7/8tel-Münchner und einer der Weltreisenden unter den zeitgenössischen deutschen Autoren; seine Romanstoffe und -projekte führen ihn oft, auch für längere Zeit, ins Ausland (nach Kuba, England, Usbekistan u.a.).
Politycki studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie sowie Theater- und Kommunikationswissenschaft in Wien und München. Nach der Promotion (über Nietzsche) war er zunächst als Akademischer Rat an der Münchner Uni tätig, dann als Sachbuchlektor für den Verlag C. H. Beck. Ab 1990 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg und München.
Sein umfangreiches Werk umfaßt Romane, Erzählungen, Essays und Lyrik. Seine Bücher erscheinen in der Regel bei Hoffmann und Campe; zuletzt: London für Helden. The Ale Trail – Expedition ins Bierreich (2011). Das wunderbare Buch habe ich hier auf NutriCulinary besprochen.
Mehr Informationen über Matthias Politycki finden sich auf seiner Homepage unter:
Copyright © 1995 by Matthias Politycki
Tags: kulinarische Gedichte > Matthias Politycki
Go Veggie! ins neue Jahr
Posted on | Dezember 30, 2011 | 1 Comment
Guter Vorsatz fürs neue Jahr: (noch) weniger Fleisch essen. Die Rezepte dazu gibts bei Go Veggie! meiner vegetarischen Rezept-App für iPhone und iPad. Und unter allen Go Veggie!-Facebook-Freunden (einfach “Gefällt mir”-Button drücken, falls nicht schon längst geschehen), verlose ich zum Jahreswechsel viermal mein digitales Kochbuch. Also schnell mal rüber zu Facebook:
http://www.facebook.com/pages/Go-Veggie/254653177899087
Verraten Sie dort, unter dem entsprechenden Beitrag in den Kommentaren, den Namen Ihres vegetarischen Lieblingsgerichts. Die GewinnerInnen werden am 2. Januar auf Facebook bekannt gegeben und erhalten ihren Gratis-Download-Code per Facebook-Nachricht.
Und für alle die nicht bei Facebook sind oder sein wollen, gibt es die Go Veggie!-App mit über 100 meiner besten vegetarischen Rezepte für den vergleichbaren Preis von einem Cheeseburger mit Pommes im AppStore.
Ich wünsche Ihnen und Euch viel Glück und einen guten Start ins neue Jahr!
Fundstück der Woche: “Davor steh ich mit meinem Namen” – Der Herr Hipp und der Döner
Posted on | Dezember 21, 2011 | 5 Comments
Mustafa´s Kebap (“hier wirst Du gekümmert!”) aus Kreuzberg fiel internetaffinen Döner-Aficionados schon vor Jahren auf: die äusserst gelungene Wimmelbild-Homepage (“hast Du großen Büylschirm, siehst Du mehr.”) macht auch heute immer wieder großen Spaß. Gemeinsam mit der Werbeagentur DOJO gelang jetzt ein schönes Stück – ein Kino-Spot für den Gemüse-Döner, angelehnt an die klassische Babynahrungs-TV-Werbung der Firma Hipp:
“Davor steh ich mit meinem Namen”, das erleben seitdem auch viele Berliner beim Schlangestehen vor Mustafa´s am Mehringdamm 32. Und es kommt noch besser: gestern hat sich Babykost-Geschäfstführer Claus Hipp, per Brief bei den Mustafa´s gemeldet.
Hipp, der sich, beruflich wie privat, für ethisch-ökolögisches Handeln einsetzt und unter dem Namen Nikolaus Hipp ein anerkannter und vielfach ausgezeichneter, bildender Künstler ist, beweist mit seinem Brief auch Humor-Verständnis:
Tags: Claus Hipp > Dafür steh ich mit meinem Namen > DOJO > Hipp > Mustafa Döner Berlin > Mustafas Gemüsedöner > Mustafas Kreuzberg > Mustafa´s Kebap Berlin
Cocktailbuch “TrendDrinks” – Interview mit Food-Fotograf Oliver Schwarzwald
Posted on | Dezember 15, 2011 | 8 Comments
TrendDrinks heißt das Buch von Arnd Henning Heißen (29), Barmanager des The Curtain Club im Ritz-Carlton Berlin und langjähriger Barchef der Berliner Shochu Bar. Was im Titel knapp als Trend bezeichnet wird, beschäftigt sich tatsächlich auf hohem Niveau mit einer der wichtigsten Strömungen junger Barkultur: immer „kulinarischer“ werden die Cocktailkreationen, mit einer neuen Selbstverständlichkeit arbeiten Mixologen mit Kräutern und Gewürzen, öffnen ihren Gästen neue Geschmacks- und Aromenwelten durch den Einsatz von Tee-Reduktionen, und Spirituosen-Infusionen, der Verwendung hausgemachter Sirups und Essenzen und der Adaption von Küchentechniken bei der Kreation neuer Cocktails. Neben der spannenden Rückbesinnung auf alte, historische Drinks und Originalrezepturen, findet derzeit auch eine hochinteressante Weiterentwicklung der Cocktailkultur statt, die in diesem Buch festgehalten ist.
Der überraschend kleinformatige Band hat es in sich: insbesondere die Kräutercocktails und Tea Infused Londrinks haben mich begeistert und der Anhang mit Rezepten zur Herstellung eigener Liköre, Sirups und Bitters ist klein aber fein und sehr inspirierend. Das Angebot wird durch ein Glossar erweitert, Bezugsquellen werden genannt.
Die fotografische Umsetzung der neuen Cocktailwelt oblag dem mehrfach preisgekrönten Food- und Stillife-Fotografen Oliver Schwarzwald (38), der bekannt ist für seine reduziert minimalistisch-aufwendigen Inszenierungen (u.a. für die Magazine der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT). Oliver und ich kennen uns schon lange und ich habe ihn zur Arbeit am TrendDrinks Buch befragt:
Stevan Paul: Wie sind Arnd Heißen und Du zusammengekommen und wie gestaltete sich die Zusammenarbeit für das Buch?
Oliver Schwarzwald: Ich habe Arnd bei einem Shooting für die BRIGITTE kennen gelernt. Es waren Bilder zu seinem Thema Fragrance Cocktails. Wir zeigten dort einen Drink und das passende Parfum. Er ist damals zu mir ins Studio gekommen um mir die Drinks genau zu erläutern. Wir haben uns gleich gut verstanden. Ich möchte mal sagen wir leben im ähnlichen Komos aus Geschichten Eindrücken und Emotionen. Als mich dann Frau Lottermoser von der Edition Styria anrief und fragte, ob ich an einem Buchprojekt mit Arnd interessiert wäre, habe ich gleich zu gesagt. Das musste spannend werden.
SP: Wie habt ihr die Bildwelt für das Buch erarbeitet, was waren die Intentionen und Ideen die zu dieser außergewöhnlichen, oft auch humorvollem Bildübersetzung führten.
OS: Arnd hat zu jedem seiner Drinks genaue Ideen, Inspirationen und Bilder im Kopf. Das Rohscript war sehr ausführlich und lieferte mir unglaublich viel Inspirationen. Das wollte ich unbedingt einfangen und verdichten. Denn für das Buch mussten die Texte gekürzt werden. Außerdem wollte mich auch von der klassischen Cocktailfotografie lösen. Es sollten Bilder entstehen die den Betrachter neugierig auf den Text machen und somit dann auch auf den Cocktail und das Geschmackserlebnis. Und da ich mit Arnd in dieser Beziehung eine Sprache spreche war es für mich eine Freude meinen Ideen freienlauf zu lassen.
SP: Es gehört zu den großen Herausforderungen von Foodfotografen und Foodstylisten Cocktails zu fotografieren- Cocktails sind vergänglicher als Eiskrem, es gibt nur einen kurzen idealen Moment in dem bspw. Betauung, Schmelzgrad des Eises und aufsteigende Kohlensäureblässchen perfekte Frische vermitteln. Was waren Eure Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Arbeit und wer hat die Drinks im Studio zubereitet.
OS: Die Schwierigkeiten lagen im Einbinden der Gläser in die Requisite, die Bildidee. Da musste schon hier und da geklebt und getrickst werden. Und es hielt alles nur für den Moment. Bis das Glas beim Poet & Alchemist richtig hing, hat es schon etwas gedauert. Und damit habe ich dem Foodstylisten Jürgen Zimmerstädt keine Freude gemacht.
Das Glas in diesem Zustand zu befüllen war kompliziert. Die Betauung und der Schmelzgrad war bei diesem Projekt nicht wirklich das Problem, da wir die Drinks „für uns“ gemacht haben und nicht für einen Kunden der noch hier und da eine Tropfen extra sehen möchte. Insofern war es hier etwas entspannter, als bei klassischen Werbejobs. Wir haben mit einer Mischung aus Kunst- und Echt-Eis gearbeitet und so eine natürliche Betauung erreichen können, die meiner Meinung nach immer am besten aussieht.
SP Welches ist dein Lieblings-Drink aus dem Buch und warum? Und wo gehst Du in Hamburg Cocktails trinken?
Naja viele Drinks in dem Buch sind wirklich großartig. Da fällt es echt schwer. Aber wenn ich einen wählen müsste, dann den Fresh & Fizzy. Der Tea infused Gin ist einfach toll. Danach trinkt man keinen Gin Tonic mehr. Und das sage ich als echter Gin Tonic Fan. In Hamburg gehe ich gerne in Bars mit Live Pianomusik, das gehört für mich einfach zu einem Cocktail und einer Bar. Gerne auch das klassische Ambiente einer Hotelbar. Da bieten sich in Hamburg die Bars an wie im Maritim oder im Atlantik. Aber als Vater zweier Kinder sind die Wochenenden oft verplant. Da bleibt neben der Arbeit wenig Zeit, so versuche ich, den Cocktails wenigstens im Fotostudio näher zukommen(lacht).
SP: Danke für Deine Zeit, Oliver!
TrendDrinks von Arnd Heißen
mit Fotos von Oliver Schwarzwald
ISBN: 978-3-99011-037-9
Format: 14,0 x 19,5 cm
Seiten: 128
Hardcover
Tags: Arnd Heißen > Edition Styria > Oliver Schwarzwald > Trend drinks > TrendDrinks



























