P´7340 – Die teuerste Einbauküche der Welt
Posted on | Oktober 13, 2008 | 15 Comments
Klare, eckige Formen, schwarzer Chromstahl, Aluminium, satiniertes Glas. Die Fronten sind wahlweise aus gebürsteter korsischer Kiefer oder dunkler Eiche. Sensortasten ersetzen jegliche Griffe. Die Rahmen bieten integrierte, ambiente oder zielgerichtete Beleuchtung. Und natürlich ist ein High-Tech-Audio-Video-System eingebaut.
Vergangene Woche wurde im Hamburger Stilwerk die teuerste Einbauküche der Welt vorgestellt. P´7340 heißt das kantige Novum der Poggenpohl Möbelwerke im zeitlosen Porsche-Design und mit modernster Technik von Miele ausgestattet. Um die 100.000 Euro soll das maskuline Prachtstück kosten.
Leider verfügt die Küche über nur ein Spülbecken und die Sensorschubladen öffnen sich auch gerne schon mal ungeplant, wenn man sich bei geselligen Küchengesprächen versehentlich irgendwo gegen lehnt.
Vollkommen ist sie also nicht, die Porsche-Küche, und wer gerade beim Bankencrash das nötige Kleingeld verloren hat, der sei getröstet: scharfe Messer und ein wenig Talent machen auch aus Ihrer alten Küche einen Porsche. Entscheiden ist der Mann und erst in zweiter Linie das Material.
www.poggenpohl-porsche-design-kitchen.com
Tags: die teuerste Einbauküche der Welt > Einbauküche > Poggenpohl > Porsche > Porsche design > P´7340
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15 Responses to “P´7340 – Die teuerste Einbauküche der Welt”
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Oktober 13th, 2008 @ 08:43
Jede Küche, die mit Miele ausgestattet wird, kommt in diese Preisklasse
Abgesehen davon haben doch einige Italiener deutlich teurere Küchen, wenn man das überhaupt als ein relevantes Kriterium gelten lassen will.
Oktober 13th, 2008 @ 08:47
http://www.minotticucine.it wäre da mal einen Blick wert, wenn du das Kleingeld übrig hast.
Oktober 13th, 2008 @ 09:32
Sehr interessant! Also zum kucken.
Oktober 13th, 2008 @ 09:40
Ich verstehe bei solchen Summen aber nicht mehr, warum man eine Fertigküche nehmen sollte. Einem Innenarchitekten zusammen mit einem Tischler wird doch sicher etwas ähnliches hinbekommen, dass dann komplett auf meine Räumlichkeiten und meine Kochanforderungen abgestellt ist, oder schätze ich hier die Kunst von Poggenpohl zu gering?
Oktober 13th, 2008 @ 10:08
Viel lustiger wird’s, wenn Du unbedingt ans Salz musst (das in dieser Küche natürlich nicht draußen stehen darf) und der Sensor wir zum Zensor und gibt’s Dir nicht. Ansonsten ist das natürlich die klassische Küche zum Aufwärmen von Geliefertem von Käfer bis KDW. Neidisch? I wo!
Oktober 13th, 2008 @ 10:18
Oktober 14th, 2008 @ 06:11
Vielleicht der Porsche-Effekt? Das Auto ist so schön, da kann (fast) kein Fahrer mithalten und sieht mitunter zu offensichtlich unförmig aus.
Oktober 14th, 2008 @ 06:47
Schöne Küche. Haste den Kassenbon noch?
Es muss ja nicht unbedingt alles das Geld wert sein.
Oktober 14th, 2008 @ 07:45
Und wenn man so blöd ist, in der dann 100.000 € Porscheküche das Oberlicht anzumachen, und noch ein ein paar Geräte da stehen hat, und vielleicht mal sogar ein oder zwei Lebensmittel draussen stehen lässt (Tomaten sollen ja bekanntlich nicht in den Kühlschrank)….
Form follows function. Und die function ist gerade zur Eingangstür raus.
Mein Vorschlag: Küche für 10 Mille hinstellen, die anderen 90 anlegen und bis an sein Lebensende ein paar mal jährlich richtig fein essen gehen.
Oktober 16th, 2008 @ 06:53
Mein Problem bei diesen Küchen ist, ich wollte noch nie in der Pathologie kochen. ,-)
Oktober 16th, 2008 @ 10:27
Ich würde etwas dafür geben, bei meiner (Miet-)Küche hätte jemand mal einfach den Kopf eingeschaltet. Innenarchitekten sind nämlich noch keine Küchenplaner. Daher ist sie hübsch – aber auch total unpraktisch.
Hätte ich das Geld, würde ich mich bei Strato http://www.strato.de.com/ verführen lassen. Ich habe mal eine dieser Küchen live gesehen – sensationell. Keine Pathologie – schönstes Handwerk
Leider wirklich sehr teuer, der Porsche-Preis ist nichts dagegen.
Oktober 17th, 2008 @ 16:05
Pathologie war auch mein erster Gedanke. Das beißt sich mit hausgemachtem Mohnzopf…
Oktober 18th, 2008 @ 06:50
Genau das ist die Küchenanmutung ist es, die ich mit «Pathologie» umschreibe. Zweckmässig, praktisch aber kalt. Küchen, die es einem in ihrer eigenen Dominanz übel nehmen, wenn man Arbeitswerkzeug sichtbar auf ihnen positioniert. Kannst Du Dir in einer solchen Küche eine Schale mit Obst vorstellen? Ich mir nicht mehr … ,-)
Oktober 26th, 2008 @ 08:43
Hier der Gegenentwurf, die Küchenwerkstatt, von Designer Alfredo Häberli:
http://www.designlines.de/im_gespraech/Alfredo-Haeberli_276810.html
März 18th, 2010 @ 16:50
foodartists machen die Fotos der Speisen zur Küche im Porsche Design
–sehenswert —http://diefotografin.wordpress.com/2010/03/17/kalbsteak-im-porsche-design/