Was gabs denn zu essen, Herr Lobo?
Posted on | November 29, 2008 | 7 Comments
Die Überraschung war gelungen, als ich beim Durchblättern des aktuellen Feinschmecker Heftes, auf einem Foto den Chefdenker der digitalen Bohème, Sascha Lobo , erblickte. Der leitende Redakteur des grimmeprämierten Blogs Riesenmaschine, erfreute bereits mit mittlerweile zwei lesenswerten Karriere-Ratgebern, 2006 mit dem Buch “Wir nennen es Arbeit – die digitale Bohème oder: intelligentes Leben jenseits der Festanstellung” ( gemeinsam mit Holm Friebe) und ganz aktuell mit dem Buch “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” (gemeinsam mit Katrin Passig).
Das erklärt natürlich Lobos Anwesenheit auf dem Feinschmecker-Fest der Buchmesse, der begehrtesten Veranstaltung dort, man munkelt, das Essen sei gut. Der Feinschmecker schreibt: „…die Gäste in bester Stimmung, unter ihnen Ulrich Wickert, Sarah Wiener, Ulrich Kienzle, Stefan Aust, Denis Scheck, Dieter Kürten, Cherno Jobatay und Sascha Lobo“. Und während der gemeine Feinschmecker-Leser noch verwundert rätselt, wer denn dieser Sascha Lobo wohl ist, der da auf dem Foto die Haare so schön hat, treibt digitale Kulinariker nur eine Frage um:
„Was gabs denn zu essen, Herr Lobo?“
Tags: Der Feinschmecker > Dinge geregelt kriegen > Frankfurter Buchmesse > Holm Friebe > Katrin Passig > Riesenmaschine > Sascha Lobo > Wir nennen es Arbeit
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7 Responses to “Was gabs denn zu essen, Herr Lobo?”
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November 29th, 2008 @ 10:54
Die Frage lässt sich nicht einfach beantworten, was es dort zu essen gab – in erster Linie steht mir da mein inzwischen grauenhaftes Gedächtnis im Weg. Ist ja schon sechs Wochen her. Ich kann aber gern erklären, dass ich dort hingekommen bin, weil ich für die Ganske Verlagsgruppe, in der auch der Feinschmecker erscheint, eine Kochcommunity zusammen mit dem Gräfe und Unzer Verlag konzeptioniert habe ( http://kuechengoetter.de ). Ich erinnere mich an eine Vielzahl einzelner Gänge, darunter eine Suppe, die sich geschmacklich interessant verhalten hat. Während sie zunächst wohlschmeckend, aber normalsuppig daherkam, entwickelte sie sich nach kurzem Aufenthalt im Mund in eine überraschende Richtung – das lag an wacholderbeerartigen Knubbeln in der Suppe, die ihr Aroma nicht sofort, sondern erst beim Vermengen im Mund freigegaben. Und ein Gang bestand aus einer Wildkomposition, wo auf irgendeine mir unbekannte Weise der Lebergeschmack ohne Leber hineingebraten worden war. Weil ich Leber sehr gern mag, habe ich mir vorgenommen, irgendwann mal herauszufinden, wie das geht.
November 29th, 2008 @ 15:03
Das gabs zu essen, Herr Paulsen: http://www.rettet-das-mittagessen.de/blog/?p=925
November 29th, 2008 @ 17:50
Also dollstens, das wusste ich noch gar nicht dass Sie die Küchengötter mitkonzeptioniert haben, Herr Lobo ! Danke für die Antwort, ich mache mich jetzt mal auf die Suche nach dem Lebergeschmack ohne Leber und gebe bei Erfolg sofort bescheid. Und Danke Sebastian für den bebilderten Rückblick!
Dezember 3rd, 2008 @ 22:43
dass herr lobo sieben ist, wusste ich ja, aber herr aust sieht mit seinen acht schon ganz schön alt aus…
Dezember 4th, 2008 @ 10:26
Immer dieser Jugendwahn!
Dezember 4th, 2008 @ 10:30
Und Cherno Jobatey ist dann was? Untot?
Dezember 4th, 2008 @ 10:58
Das munkeln böse Menschen ja schon länger.