„How could you vote for that Loser!“ – Das Finale von „Mein Restaurant“ und die (möglichen) Folgen

Posted on | Dezember 17, 2008 | 11 Comments

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Da heißt es stark bleiben Hamburg, wenn München uns am kommenden Freitag im Finale von Mein Restaurant mal zeigt, wie wahre Gastfreundschaft zu Recht gewinnt. Geben wir es einfach zu: das sympathische Team der Grinsekatze überzeugte durch harte unermüdliche Arbeit, Herzlichkeit, Kreativität und gute Küche, mit hochmotiviertem Personal, Charme und Teamgeist.

In Hamburger Graurocks wurde auch hart gearbeitet. Und sich darüber beschwert. Klagen am laufenden Band vor laufender Kamera, ständige Überforderung, die Küchenleistungen schwankend, das Team farb- und namenlos, die Hausherrin eher resolut im Umgang mit Gästen. Ganz unhanseatisch wurden auch schon mal hintenrum die Münchner Mitbewerber vor Gästen schlecht gemacht (die leider aus München waren). Ein Trauerspiel in Grautönen.

Aber noch ist nichts entschieden, die Telefonleitungen sind noch offen, jeder kann für seine Favoriten anrufen (Preise und Telefonnummern auf der Homepage von Mein Restaurant).

Natürlich gibt es zur Finalsendung (Freitag 19.12. VOX 20:15 ) auch wieder den beliebten “NutriCulinary Live-Twit”. Sofern Sie also twittern und zudem den Follow Button unter:

https://twitter.com/NutriCulinary

gedrückt haben, können wir dann dort im Laufe der Sendung das Geschehen live besprechen.

Aber was immer Sie auch tun, für welches Restaurant Sie letztendlich auch immer anrufen (oder nicht anrufen!) bedenken Sie das Ende und die Folgen! Treffen Sie die richtige Entscheidung! Und ersparen Sie sich und anderen Menschen, dramatische Szenen, wie diese, aufgenommen in einem amerikanischen Wohnzimmer, kurz nach der Verkündung des Siegers von American Idol, der US-Ausgabe von DSDS. Anschnallen:

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11 Responses to “„How could you vote for that Loser!“ – Das Finale von „Mein Restaurant“ und die (möglichen) Folgen”

  1. Ulrike
    Dezember 17th, 2008 @ 22:13

    Auf besonderen Wunsch unseres Zweitgeborenen wollten wir das Graurocks besuchen und wurden von einer sehr unqualifizierten blonden Dame in Falten werfendem Grau mit unechtem Bedauern abserviert. Schade Hannes, dein Ex-Freund Henning stimmt nicht für dich …, nämlich gar nicht, auch wenn du besser kochen solltest als diese Dame in Grau die Gäste betreut.

  2. Herr Paulsen
    Dezember 18th, 2008 @ 08:43

    Jetzt muste ich grade sehr Lachen, Danke Ulrike. Weitere schöne Geschichten aus dem Graurocks gibts bei Qype nachzulesen:

    Graurocks@Qype

    Und natürlich auch über die Grinsekatze:

    Grinsekatze@Qype

  3. amidelanuit
    Dezember 19th, 2008 @ 12:33

    a drückt das ergebnis wohl etwas auf die stimmung dät isch ma sage…..

    (ich freu mich ja tiiiieriiiisch auf dieses alter bei unseren kindern.)

  4. eat
    Dezember 19th, 2008 @ 13:26

    Ich fühle mich schon JETZT immer so, wenn ich “Mein Restaurant” gucke! Welch eine Qual.

    Eins wird bei Vox aber nicht passieren. Dass eines der Restaurants mit 12 Millionen Stimmen gewinnen könnte… es guckt ja kaum jemand zu. (Obwohl die Gaffer-Mentalität auch hier zu erkennen ist, denn bei den Rauswurf-Sendungen stieg die Quote ja immer an. Das sind wohl dieselben Menschen, die Formel 1 nur wegen der zu erwartenden Unfälle schauen.)

    Und: Diese armen Kinder! Ich frage mich wie lange diese Mädchen schon da unten gefangen sind.

  5. Herr Paulsen
    Dezember 19th, 2008 @ 14:12

    Schon klar, dass nur wenig Zuschauer die Sendung verfolgten und gleichzeitig sehr schade. Mein Restaurant, war ein sorgfältig gemachtes und auch finanziell sehr aufwendiges Format in dem die Protagonisten mal nicht wegen Fettsucht, Schuldenfalle, Erziehungsproblemen, Arbeitslosigkeit oder geistiger Umnachtung vorgeführt wurden, sondern durch Leistung überzeugen konnten. Für den spannenden Wettstreit nahm sich VOX viel Zeit, hier wurden Geschichten erzählt, statt Effekte aneinander gereiht. Wunderbar emotional dadurch das Ganze, ganz ohne marktschreierisches Getue. Die begleitende Webseite mit Infos, den wechselnden Menüs, den Restaurant-Blogs und den jeweils letzten zwei Folgen zum gratis kucken, war ebenfalls toll gemacht und informativ. Wie so oft hat ein gutes Format leider die verdienten Quoten nicht erreicht.

  6. eat
    Dezember 19th, 2008 @ 15:17

    Leider stimme ich da nicht ganz mit dir überein.

    Ich weiß es ist fernsehem aber dennoch:

    Hätte es nicht gereicht einfach nur zu zeigen, welch eine Herausforderung es ist ein Restaurant aufzumachen. Mussten die künstliche Graffiti in den “Bauruinen” sein, die Spielchen bei der so genannten Bank, die bescheuerten Aufgaben, (ich sage nur Restauranttausch!) usw. Was wäre wenn Vox allen Kandidaten 200.000 Euro gegeben hätte und einfach machen lassen.

    So war es nur drumherum für Seelenstriptease der gewohnten Art. Es hätte auch ebenso “Mein Nagelstudio” oder “Meine KFZ-Werkstatt” sein können.

  7. Herr Paulsen
    Dezember 19th, 2008 @ 17:43

    Wir sollten das heute Abend während der Sendung unbedingt auf dem NutriTwit live vertiefen, 20:15 gehts los!:

    https://twitter.com/NutriCulinary

  8. Herr Paulsen
    Dezember 19th, 2008 @ 20:41

    Das wars! München hat gewonnen. Herzlichen Glückwunsch der Grinsekatze, das war echt verdient! (Obwohl die Liebste behauptet es sei einzig ihr Anruf gewesen)

  9. Vizekönigin
    Dezember 19th, 2008 @ 21:05

    Absolut verdient und von ganzem Herzen gegönnt!

    (und es war bestimmt der Anruf der Liebsten, er hat ja gesagt, dass es knapp war! ;-))

  10. eat
    Dezember 19th, 2008 @ 23:14

    Gut so.

    War mein Anruf. BTW.

  11. Jutta
    Dezember 29th, 2008 @ 21:46

    Outing – ich hab auch geguckt und schwer Daumen gedrückt für KÖLN. Und ich war IMMER gegen Hamburg – ich sach nur Conny – im Endeffekt also für München. Schwein gehabt! Mein Anruf kann es nicht gewesen sein, der geholfen hat, ich habe nicht telefoniert.

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