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	<title>Kommentare zu: Fundstück(e) der Woche: Falsche Landjäger mit Hanf und ein veganes Kochbuch</title>
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	<description>gutes Essen &#38; große Küche</description>
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		<title>Von: Purismus pur: Kalbshaxe &#124; Olivenoelblog</title>
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		<dc:creator>Purismus pur: Kalbshaxe &#124; Olivenoelblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 12:52:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Teller wäre noch etwas anzumerken: Laut dem verehrten Herrn Paulsen nennt man so eine Foodfotografie „vintage“. Also möglichst alter, angeschlagener Teller mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Teller wäre noch etwas anzumerken: Laut dem verehrten Herrn Paulsen nennt man so eine Foodfotografie „vintage“. Also möglichst alter, angeschlagener Teller mit [...]</p>
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		<title>Von: Herr Paulsen</title>
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		<dc:creator>Herr Paulsen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 10:04:29 +0000</pubDate>
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		<description>Das freut mich sehr, ein schöner Abschluss der lebhaften Diskussion:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das freut mich sehr, ein schöner Abschluss der lebhaften Diskussion:-)</p>
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		<title>Von: Schnick Schnack Schnuck</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4832</link>
		<dc:creator>Schnick Schnack Schnuck</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:37:47 +0000</pubDate>
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		<description>Das Buch ist als Weihnachtsgeschenk sowohl beim Koch, als auch bei meinem vegetarischen Mitesser sehr gut angekommen und so habe ich nun auch Gelegenheit, genauer darin zu stöbern. Danke nochmal!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch ist als Weihnachtsgeschenk sowohl beim Koch, als auch bei meinem vegetarischen Mitesser sehr gut angekommen und so habe ich nun auch Gelegenheit, genauer darin zu stöbern. Danke nochmal!</p>
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		<title>Von: fressack</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4831</link>
		<dc:creator>fressack</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:40:29 +0000</pubDate>
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		<description>Dann lass doch das vegetarische &quot;Essen&quot;; ein Stück Speck und/oder eine luftgetrocknete Wurst kann man doch immer vorrätig haben. Dazu geht auch Gemüse.

Und - nochmal - so etwas (Hanfwurst) sollte man nicht essen. Niemals.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann lass doch das vegetarische &#8220;Essen&#8221;; ein Stück Speck und/oder eine luftgetrocknete Wurst kann man doch immer vorrätig haben. Dazu geht auch Gemüse.</p>
<p>Und &#8211; nochmal &#8211; so etwas (Hanfwurst) sollte man nicht essen. Niemals.</p>
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		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4830</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:23:19 +0000</pubDate>
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		<description>Na wenn du das so siehst Stevan, dann ist das natürich etwas Anderes. Ich denke, es geht aus deinem Beitrag einfach nicht klar hervor, dass du dich im Prinzip nur über diese Hanfwurst lustig machst und nicht generell über &quot;vegetarische Fleischalternativen&quot;.

Hätte auch nie gedacht, dass ich so etwas jemals esse, aber es ist gar nicht so leicht, an den Wochenende abseits der Hauptmahlzeiten etwas Vegetarisches auf den Tisch zu bekommen. Da ist man über jede Alternative, und wenn sie dann auch noch gesund und umweltschonend ist, dankbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na wenn du das so siehst Stevan, dann ist das natürich etwas Anderes. Ich denke, es geht aus deinem Beitrag einfach nicht klar hervor, dass du dich im Prinzip nur über diese Hanfwurst lustig machst und nicht generell über &#8220;vegetarische Fleischalternativen&#8221;.</p>
<p>Hätte auch nie gedacht, dass ich so etwas jemals esse, aber es ist gar nicht so leicht, an den Wochenende abseits der Hauptmahlzeiten etwas Vegetarisches auf den Tisch zu bekommen. Da ist man über jede Alternative, und wenn sie dann auch noch gesund und umweltschonend ist, dankbar.</p>
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		<title>Von: fressack</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4829</link>
		<dc:creator>fressack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 12:14:33 +0000</pubDate>
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		<description>Und ausserdem bewahren wir bedrohte Arten und Rassen dadurch, dass wir sie nachfragen aka essen.
Gras für die Veganer gibt es genug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ausserdem bewahren wir bedrohte Arten und Rassen dadurch, dass wir sie nachfragen aka essen.<br />
Gras für die Veganer gibt es genug.</p>
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		<title>Von: Herr Paulsen</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4828</link>
		<dc:creator>Herr Paulsen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:53:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich weiß um den Beitrag der Vegetarier zum Umweltschutz, Chris, ich esse selbst Fleisch bewusst und reduziert und empfinde vegetarische Küche als kreativitätsfördernd.

Ich mache mich nur ein bißchen lustig über die schlecht schmeckenden Fleischimitate, die bröslig und trocken sind und ich finde eine Landjägerimitation mit Hanf die Spacebar heißt hat durchaus eine sehr lustige Seite. Total unlustig ist dagegen z. B. Formfleisch. Fleischimitate und Humor bleiben einfach Geschmackssache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß um den Beitrag der Vegetarier zum Umweltschutz, Chris, ich esse selbst Fleisch bewusst und reduziert und empfinde vegetarische Küche als kreativitätsfördernd.</p>
<p>Ich mache mich nur ein bißchen lustig über die schlecht schmeckenden Fleischimitate, die bröslig und trocken sind und ich finde eine Landjägerimitation mit Hanf die Spacebar heißt hat durchaus eine sehr lustige Seite. Total unlustig ist dagegen z. B. Formfleisch. Fleischimitate und Humor bleiben einfach Geschmackssache.</p>
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		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4827</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:19:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://nutriculinary.com/?p=1812#comment-4827</guid>
		<description>Und was genau ist jetzt so schlimm an vegetarischen Fleisch-Ersatzgerichten? Wie du vielleicht weißt, lieber Stevan, sollte man sich im Fleischkonsum zurückhalten, nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern viel mehr wegen unserer Umwelt. In der Viehwirtschaft werden täglich Unmengen an Treibhausgasen (CO2, Methan, Stickoxid) erzeugt, viel mehr als im Straßenverkehr je angehäuft werden kann. Zudem geht es den Tieren, speziell im konventionellen Landbau meist nicht unbedingt gut.

Was spricht denn da dagegen, die Lust auf Fleisch ab und zu mit einem solchen vegetarischen/veganen Fleisch-Teil zu stillen? Schmeckt zwar nicht ganz so gut wie echtes Fleisch, aber so bleibt der Speiseplan auch ohne das tierische Erzeugnis abwechslungsreich, muss man etwa nicht auf Hotdog, Bratwurst oder dergleichen verzichten.

Ich rede hier übrigens immer nur von &quot;verarbeiteten&quot; Fleischgerichten. Anstatt eines Stücks Fleisch würde mir so etwas auch nicht auf den Tisch kommen. Da verzichte ich lieber ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was genau ist jetzt so schlimm an vegetarischen Fleisch-Ersatzgerichten? Wie du vielleicht weißt, lieber Stevan, sollte man sich im Fleischkonsum zurückhalten, nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern viel mehr wegen unserer Umwelt. In der Viehwirtschaft werden täglich Unmengen an Treibhausgasen (CO2, Methan, Stickoxid) erzeugt, viel mehr als im Straßenverkehr je angehäuft werden kann. Zudem geht es den Tieren, speziell im konventionellen Landbau meist nicht unbedingt gut.</p>
<p>Was spricht denn da dagegen, die Lust auf Fleisch ab und zu mit einem solchen vegetarischen/veganen Fleisch-Teil zu stillen? Schmeckt zwar nicht ganz so gut wie echtes Fleisch, aber so bleibt der Speiseplan auch ohne das tierische Erzeugnis abwechslungsreich, muss man etwa nicht auf Hotdog, Bratwurst oder dergleichen verzichten.</p>
<p>Ich rede hier übrigens immer nur von &#8220;verarbeiteten&#8221; Fleischgerichten. Anstatt eines Stücks Fleisch würde mir so etwas auch nicht auf den Tisch kommen. Da verzichte ich lieber &#8230;</p>
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		<title>Von: Ava Odoemena</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4826</link>
		<dc:creator>Ava Odoemena</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 15:43:31 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich bin emanzipierte Veganerin und gerade deshalb kaufe ich ab und zu Analogfleisch, denn was für Nichtveganer die Imbißbude ist, ist für mich der Bioladen, vor allem in fremden Gefilden.

Veganes Brötchen geholt, aufschneiden lassen, Analogwürstchen rein und hinters Gesicht damit.

Ich habe ja nicht damit aufgehört &quot;Fleisch&quot; zu essen weil es mir nicht geschmeckt hat, sondern weil das _dahinter_ sich zu sehr in mein Bewußtsein mobbte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich bin emanzipierte Veganerin und gerade deshalb kaufe ich ab und zu Analogfleisch, denn was für Nichtveganer die Imbißbude ist, ist für mich der Bioladen, vor allem in fremden Gefilden.</p>
<p>Veganes Brötchen geholt, aufschneiden lassen, Analogwürstchen rein und hinters Gesicht damit.</p>
<p>Ich habe ja nicht damit aufgehört &#8220;Fleisch&#8221; zu essen weil es mir nicht geschmeckt hat, sondern weil das _dahinter_ sich zu sehr in mein Bewußtsein mobbte.</p>
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		<title>Von: Herr Paulsen</title>
		<link>http://nutriculinary.com/2009/11/03/fundstucke-der-woche-falsche-landjager-mit-hanf-und-ein-veganes-kochbuch/#comment-4825</link>
		<dc:creator>Herr Paulsen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 06:10:12 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Lieblingsthema zur Zeit, Nicky! Der Retro Look des Buches ist Geschmackssache (ebenso wie die mutige Farbgebung der verwendeten Untergründe), ist aber wahrscheinlich ein Versuch sich vom Kochbucheinerlei abzuheben. Und darüber denke ich schon seit einer ganzen Weile nach, diskutiere gerne und emsig mit Kollegen:

Wie können wir in der Bildgestaltung dem vorherrschenden Kochbucheinerlei entgehen, neue Bildsprachen entwickeln, der Foodphotographie neue Impulse geben?

Ich habe die Buchmesse in Frankfurt auch dafür genutzt, habe mir nicht nur die Kochbuch-Weltausstellung von Gourmand World angesehen, sondern auch einen Tag lang sämtliche Stände, sämtlicher Länder der Erde nach Kochbüchern gescannt. Von Helsinki bis zum Hindukusch sprechen Kochbücher zur Zeit eine Sprache: Close-Up mit mehr oder weniger extremer Unschärfe, oder komplett scharf von oben. Dazwischen gibts nicht viel, das Styling ist wahlweise schlicht (Untergrund, Serviette, Teller, zack.) oder vintage (verwitterter Untergrund, alte Stoffserviette, angeschrabbelter Teller). Die skandinavischen Kochbücher suchen ihr Heil in der Personalisierung, keine Blaubeertarte in die nicht ein Kinderfinger getunkt wird, kein Tablett, dass nicht vor bunt beschürztem Busen balanciert wird, dazwischen lange Fotostrecken mit lachenden Kindern, lachenden Erwachsenen, am Meer, im Wald, in der Wohnküche.

Inovativ geht anders. Aber wie? Für mein eigenes Buch bin ich den Weg der absoluten Reduktion gegangen, Rohzutaten-Stils in schwarz-weiß, Tageslicht von vorn, lediglich ein Aufheller wurde zusätzlich verwendet, grobkörnige Auflösung. Geht aber irgendwie auch nur weil mein Buch nur in zweiter Linien ein Kochbuch ist und die Bildsprache wurde auch häufig nicht goutiert: &quot;schade dass der Verlag nicht noch ein bißchen mehr Geld für Farbabbildungen rausgehauen hat&quot;, höre ich tatsächlich sehr oft.

Und dieser Reaktion erzählt ja auch, dass bei aller wünschenswerten Radikalität, der Appetit-Faktor und die gelernte Foodbilder-Sprache des Konsumenten berücksichtigt werden muss, wenn man sich nicht nur in Schönheit ergehen, sondern auch Kochbücher verkaufen will. So stehen sich Einfallslosigkeit, Inovationswille und wirtschaftliche Interessen derzeit in den Kochbuchabteilungen des Buchhandels schulterzuckend gegenüber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Lieblingsthema zur Zeit, Nicky! Der Retro Look des Buches ist Geschmackssache (ebenso wie die mutige Farbgebung der verwendeten Untergründe), ist aber wahrscheinlich ein Versuch sich vom Kochbucheinerlei abzuheben. Und darüber denke ich schon seit einer ganzen Weile nach, diskutiere gerne und emsig mit Kollegen:</p>
<p>Wie können wir in der Bildgestaltung dem vorherrschenden Kochbucheinerlei entgehen, neue Bildsprachen entwickeln, der Foodphotographie neue Impulse geben?</p>
<p>Ich habe die Buchmesse in Frankfurt auch dafür genutzt, habe mir nicht nur die Kochbuch-Weltausstellung von Gourmand World angesehen, sondern auch einen Tag lang sämtliche Stände, sämtlicher Länder der Erde nach Kochbüchern gescannt. Von Helsinki bis zum Hindukusch sprechen Kochbücher zur Zeit eine Sprache: Close-Up mit mehr oder weniger extremer Unschärfe, oder komplett scharf von oben. Dazwischen gibts nicht viel, das Styling ist wahlweise schlicht (Untergrund, Serviette, Teller, zack.) oder vintage (verwitterter Untergrund, alte Stoffserviette, angeschrabbelter Teller). Die skandinavischen Kochbücher suchen ihr Heil in der Personalisierung, keine Blaubeertarte in die nicht ein Kinderfinger getunkt wird, kein Tablett, dass nicht vor bunt beschürztem Busen balanciert wird, dazwischen lange Fotostrecken mit lachenden Kindern, lachenden Erwachsenen, am Meer, im Wald, in der Wohnküche.</p>
<p>Inovativ geht anders. Aber wie? Für mein eigenes Buch bin ich den Weg der absoluten Reduktion gegangen, Rohzutaten-Stils in schwarz-weiß, Tageslicht von vorn, lediglich ein Aufheller wurde zusätzlich verwendet, grobkörnige Auflösung. Geht aber irgendwie auch nur weil mein Buch nur in zweiter Linien ein Kochbuch ist und die Bildsprache wurde auch häufig nicht goutiert: &#8220;schade dass der Verlag nicht noch ein bißchen mehr Geld für Farbabbildungen rausgehauen hat&#8221;, höre ich tatsächlich sehr oft.</p>
<p>Und dieser Reaktion erzählt ja auch, dass bei aller wünschenswerten Radikalität, der Appetit-Faktor und die gelernte Foodbilder-Sprache des Konsumenten berücksichtigt werden muss, wenn man sich nicht nur in Schönheit ergehen, sondern auch Kochbücher verkaufen will. So stehen sich Einfallslosigkeit, Inovationswille und wirtschaftliche Interessen derzeit in den Kochbuchabteilungen des Buchhandels schulterzuckend gegenüber.</p>
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