Jetzt am Kiosk: Effilee #9

Posted on | Februar 26, 2010 | 13 Comments

Kleiner Lesetipp zum Wochenende: die neue Effilee ist jetzt am Kiosk und folgt in der Covergestaltung der Frauenzeitschrift Brigitte: endlich werden Models gezeigt die die Leserinnen und Leser wirklich sehen wollen!

Sonst bleibt alles anders, es gibt wieder reichlich kulinarische Lesestrecken: geklärt wird zum Beispiel warum es in Berlin keine Drei-Sterne-Restaurants gibt, “Vom Glück der Amateurköche” erzählt eine Geschichte und von echtem britischen Käse. Es gibt eine Reportage aus der Küche eines Hochsicherheitsgefängnis in Lima, Modeschau im MA und Réne Redzepi, Chef des noma in Kopenhagen, erklärt eine seiner Kreationen, den Teller “Langustinen mit Austern und Seetang”. Herausgeber Vijay Sapre war beim Lammschlachten und zum Mittagessen mit Jeff Arnett dem Jeff Daniels´s Master Distiller zum Mittagessen im Berliner Restaurant Facil. Und das ist noch nicht alles. Neu sind die Restaurantbesprechunge und die Rubrik Internet. Weintipps kommen von Stuart Pigott, Hendrik Thoma und Mario Scheuermann, um nur die allebekanntesten der Effilee-Weinschmecker zu nennen.

Auch ich durfte wieder fleissig sein, zusammen mit Fotograf Andrea Thode entstand eine Strecke zu Reisgrichten auf deren Bildsprache wir, ehrlich gesagt, schon ein bißchen stolz sind. Ein paar Schnelle Teller habe ich wieder für Sie gekocht, es gibt Bärlauchspaghetti mit Bacon und Spiegelei, Rote Bete Salat mit gerösteten Walnüssen und Hüttenkäse, Kartoffeln mit Meerrettich-Schnittlauchquark und Kernöl, Oliven-Hähnchenschnitzel auf Bauernbrot, Kartoffeltortilla mit Wasabicreme und Chips und einen schnellen Apfelkuchen aus dem Glas. Meine Kolumne “Deutschstunde” widmet sich in dieser Ausgabe der “Hochzeitssuppe”, kochtechnisch durchaus eine mehrere Stunden währende Grenzerfahrung die am Ende aber Sinn macht und Glückseligkeit löffeln lässt.

www.effilee.de

Comments

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13 Responses to “Jetzt am Kiosk: Effilee #9”

  1. Valentin
    Februar 26th, 2010 @ 09:09

    Vielleicht sollte ich dann doch mal ein Abo abschließen. Danke aber für die zuverlässige “Lauf-mal-wieder-zum-Kiosk-Erinnerung” ;-)

  2. Marqueee
    Februar 26th, 2010 @ 09:51

    Wäre auch ein schöner Name für ein Restaurant mit Asia-Crossover: “Der Löffel zur Glückseligkeit”. Und bei Erfolg gibt’s dann Filialen bis hin zum “Löffel der 7. Glückseligkeit.

    Das aufgeräumt schlichte Cover gefällt mir übrigens ausnehmend gut. Waren Sie an der Produktion beteiligt, mein Herr?

  3. katha
    Februar 26th, 2010 @ 11:18

    endlich ist das wichtigste am cover. wenn sie sich auch noch die modestrecke innen schenken, bei der man sowieso kaum was vom lokal sieht, dann könnte ich mich doch noch für ein abo entscheiden.

  4. Valentin
    Februar 26th, 2010 @ 11:29

    Ja, die Modestrecke ist bei mir auch in jeder Ausgabe wieder ein kleiner Dämpfer. Die gibt’s schließlich überall und teils auch nicht schlechter… Wenn’s aber eine wichtige Finanzquelle für das Blatt sein sollte, nehme ich sie gerne in Kauf…

  5. queenofsoup
    Februar 26th, 2010 @ 12:03

    hab mir grad vorletzte woche noch die ausgabe #8 gekauft und mich sehr über den lifestyligen modechichi-überhang (modestrecke im noma? was soll das denn?) geärgert, eigentlich über alles das, was den ersten ausgaben so wohltuend fehlte. schön, wenn sich das nun wieder ändert, und wenn im noma wieder gegessen und nicht von einem anscheinend hungrigen model nur posiert werden darf. (ad modestrecke – finanzquelle: inseratentechnisch macht sich dieser seltsame modeschwerpunkt nicht wirklich bemerkbar, oder hab ich was übersehen?)

  6. Valentin
    Februar 26th, 2010 @ 12:17

    Stimmt, an den Inseraten ist es nicht wirklich zu erkennen. Wer weiß… Ist ja ein junges Magazin und ich bin mir sicher, da wird von Heft zu Heft noch justiert werden… Hier sind ja immerhin schon mal drei, die sagen: Nö, mach ma lieber mit Essen und Kochen, statt mit Models und Mode! ;-)

  7. zorra
    Februar 26th, 2010 @ 14:07

    Ich habe noch die zwei letzten Ausgaben und gar noch nicht gelesen, denn im Gegensatz zu vielen anderen Magazinen steht im Effilee auch wir viel Text, und erst noch interessant. Was mir aber auch sofort negativ aufgefallen ist, der Hungerhaken. Zum Glück fällt der jetzt weg.

  8. Petra
    Februar 26th, 2010 @ 18:47

    Was das Cover und die völlig überflüssige Modestrecke in jeder Ausgabe angeht bin ich mit den anderen völlig einer Meinung. Sowas kann man einmal bringen, da ist das ganz witzig – danach ist die Idee dann aber ausgelutscht. Das sucht und braucht in so einem Magazin wohl keine(r), Vogue macht sowas Klassen besser und da passt das auch rein. Inhaltlich hat das Magazin vieles zu bieten, das ist auch mein Eindruck. @Stevan: Sind es Reisegerichte oder Reisgerichte diesmal?

  9. Schnick Schnack Schnuck
    Februar 27th, 2010 @ 07:50

    Och schade, ich mochte die wüsten Damen ja. Das hier wirkt dann doch sehr reduziert.

  10. Herr Paulsen
    Februar 27th, 2010 @ 08:25

    Danke für das deutliche Meinungsbild, ich will das gerne so weiterleiten!

    Marqueee, ausgerechnet das Cover wurde ohne mich gemacht, für die schnellen Teller, die Reisgerichte und die Deutschstunde verbürge ich mich aber wie gewohnt persönlich! Ganz wundervolle Restraurantnamen übrigens, schade das Kollege Oli schon eröffnet hat:-)

    Petra, ohhau-aha, ja Verschreiber es sind natürlich Reisgericht…obwohl wir dafür eine kleine Weltreise untenommen haben.

  11. Jutta
    Februar 27th, 2010 @ 19:03

    Crossover? Ja, wir auch. Als Fast-Frankfurter im Kochbuch(gourmet)laden in Köln (wo der Hummer, der Monsieur und er thematisiert wurden und sehr nett auf einem Tisch präsentiert Aufmerksamkeit erregten)die Effilee gekauft.

    Auch ich bin Verfechterin der “Bitte-keine-Mode”-Schiene. Und keine mageren Frauen oder Männer, bitteschön. Dünne Köche sind mir irgendwie suspekt, pieksige Schlüsselbeine, mit dünner Haut tapeziert, verderben mir die gute Laune und den Appetit.

    Liebe Grüße!

  12. Herr Paulsen
    Februar 28th, 2010 @ 11:50

    Monsieur hat ja immer gesagt, ein guter Koch ist nicht dick! Bin ich eben ein nicht ganz so guter Koch.

    (das freut mich mit dem Buch, Jutta!)

  13. lesefutter: japanisch essen « esszimmer
    März 31st, 2010 @ 12:10

    […] (vor allem, seit die dürren models vom cover wieder verschwunden sind, siehe diskussion hier), gibt’s einen wunderschönen […]

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