Neu am Kiosk: mutti

Posted on | April 10, 2014 | 7 Comments

Mutti_Cover_2014

Lange gab es in der Rubrik “Foodmagazine” keinen Eintrag mehr, angesichts der anhaltenden Lawine eilig zusammengeklöppelter Me-too-Rezeptheftchen fehlten sogar mir die Worte. Oder auch: nicht der Rede wert. Mit mutti (Unterzeile: kocht am besten) legt die Bauer Media Group jetzt ein innovatives Foodmagazin vor, das seit gestern am Kiosk zu haben ist.

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Das junge Magazin wendet sich an Frauen und Männer zwischen 20-30 Jahren, es wurde aus der Zielgruppe selbst heraus entwickelt, von 30 JournalistenschülerInnnen der Bauer Media Akademy und das spürt, liest und sieht man aufs Angenehmste: bunt, fröhlich und unkonventinell gelingt die Annährung an “Muttis Küche”, trägt dabei deutlich auch die kreative Handschrift von Chefredakteurin Jessika Brendel, die bereits die Zeitschrift Lecker! mit zeitgemäßen Inhalten und kreativ-verspielter Bildsprache zum Dauererfolg führte. Federführend für mutti wurde Letzteres kongenial von Artdirektor Thomas Knobloch und seinem Gestaltungs-Team umgesetzt.

Ich gehöre nicht zur Zielgruppe und bin dennoch angetan: endlich mal keine schlichte Rezeptesammlung ohne Mehrwert, in mutti gibts auch endlich mal was zu lesen! (Textchefin: Swantje Ronge) Zum Beispiel Reportagen und Portraits wie das über Deutschlands jüngste Biersommelière, dem Traum vom Leben auf dem Land oder ein Bericht über Fischer in den Wellen der Beringsee – das interessiert mich.

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Es gibt Musik-Tipps zu Rezepten, Küchen-Tipps von “Mutti”, einen Blitz-Kurs über Craft Beer oder die Anleitung für den Verzehr von Schokosterhasen, samt Charakter-Typisierung des jeweiligen Schlächters. Ohne falsche Scheu gehts zur Sache, etwa wenn gekaufte Pastasauce aufgepimpt werden oder aus Küchen-Verpackungsmüll Lampen, Hocker und Seifenspender gebastelt werden. Toll! Und es menschelt angenehm – ein Heft wie eine gelungene Party in einer hochsympatischen WG-Küche.

SweetSalty (2)_Seite_1

Außerdem natürlich: Rezepte, Rezepte, Rezepte. Die Fotografie ist überwiegend großformatig und teils extrem ansprechend (“Sweet ‘n’ Salty”, “It’s Burger time, baby”), große Klasse sind auch die lebendig fotografierten Step-Fotos mitten aus dem Leben. Besonderes Gimmick: Aussreiss-Ecken-Lesezeichen für Lieblingsrezepte. Ha!

Fazit: Alles richtig gemacht. Kauf ich wieder!

Einblicke und Infos auch online unter:

www.mutti-magazin.de

Comments

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7 Responses to “Neu am Kiosk: mutti”

  1. AndreasP
    April 10th, 2014 @ 11:58

    Da bin ich definitiv außerhalb der Zielgruppe (der Leute, deren Mutter weiß, was ein Burger ist).

  2. Herr Paulsen
    April 10th, 2014 @ 12:43

    :-) Andreas, die Muttis der Zielgruppe sind in unserem Alter!

  3. Susanne
    April 10th, 2014 @ 18:44

    Ich bin auch außerhalb der Zielgruppe… zu alt…ich kaufs trotzdem….wenn Du das sagst :-)

  4. Schmausepost vom 11. April 2014 - Newsletter | Schmausepost
    April 11th, 2014 @ 16:35

    […] Und „Frau Mutti“ fragt nach der Lek­türe ihrer Namens­schwes­ter: „Warum? Für wen?„ Nut­ri­cu­li­nary, food the vibe, Frau […]

  5. Zeitschriftentipps! - Seite 15 - Hausgemacht Forum der Huettenhilfe
    April 15th, 2014 @ 14:27

    […] […]

  6. Torsten Fleischer | Personal Trainer Berlin
    April 21st, 2014 @ 13:47

    Hallo,

    eher durch Zufall bin ich hier gelandet – aber ich werde definitiv hier zukünftig mehr herumstöbern! Danke für künftige Inspirationen!

    Grüße.

  7. Claus
    April 22nd, 2014 @ 10:23

    vergiß die Zielgruppe! Schönes Heft

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