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gutes Essen & große Küche

Restaurant Trific eröffnet! – Das Interview

Vor zehn Jahren teilten wir uns ein Büro in der Redaktion von “Essen &Trinken” und “schöner essen” im Gruner & Jahr Verlag, der Beginn einer Lebensfreundschaft. Mein Freund, Kollege und Foodblogger Oliver Trific und seine Frau Tanja eröffnen heute, am 23. Februar 2010, ihr gemeinsames Restaurant: das Trific. Zur Eröffnung habe ich die beiden zum Interview gebeten.

NutriCulinary.com: Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung eures Restaurants, seit heute hat Trific geöffnet! Die meisten Menschen die im Vorfeld von euren Plänen erfahren haben reagierten mit einem anerkennenden “Wahnsinn!” oder fanden das zumindest “Mutig!”. Seid ihr wahnsinnig oder mutig?

Tanja: Vielleicht sind wir sogar wahnsinnig mutig? Aber letztlich ist es ganz einfach. Wenn man sich irgendwann im Leben einen großen Wunsch erfüllen will, muss man einfach sagen: Jetzt oder nie! Sicherlich, die Zeiten sind ja nicht die Besten, aber wir glauben fest daran dass sich Qualität durchsetzen wird.

Oliver: Es gibt in Hamburg viele Restaurants und auch viele die meist ziemlich leer sind. Das entmutigt erstmal gewaltig, wenn man abends durch die Straßen fährt und durch die Fenster schaut. Aber wenn man dann genauer hinschaut, sind alle Restaurants die von Betreibern geführt werden, die 1. noch im Laden stehen und 2. alles ohne Convenience und mit absolutem Blick auf die Produkte kochen, immer rappelvoll. Und einige, wie das Nil oder Vienna schon seit Jahrzehnten. Und so halten wir das auch: unser Gemüsehändler ist ein kleiner Bauer vor Bremen, der den Rest der Ware, meist biologisch, auf dem Großmarkt zukauft. Unser Fleisch kommt von der Bioland Schlachterei Fricke. Und sobald die ersten Monate überstanden sind, werde ich noch mehr kleine Erzeuger klar machen.

NutriCulinary.com: Was waren die höchsten Hürden und die größten Schwierigkeiten auf eurem Weg zum eigenen Restaurant? Und wie lange hat es eigentlich gedauert, von der ersten Idee bis zum Eröffnungstag.

Tanja: Die größten Schwierigkeiten sind letztlich im Detail: Festzustellen dass alle elektrischen Geräte über eine Steckdose laufen. Oder dass der eben angeschlossene Wasserhahn am Tresen auf einmal auseinander fliegt und wir nur knapp dem Supergau wenige Tage vor der Eröffnung entgangen sind. Das zerrt an der Konzentration so kurz vor dem Ziel. Da waren die Planungsphasen eigentlich easy. Vor allem da zu der Zeit keine Deadlines auf uns warteten.

Oliver: Planen tun wir das seit 2-3 Jahren. Das Konzept wurde dabei immer konkreter und personenbezogener. Angefangen hat das Ganze eigentlich man glaubt, es kaum als Bio-Fast Food-Konzept, das jedoch schnell zu einem kleinen Restaurant zusammenschrumpfte, weil uns das mehr liegt als irgendeine Systemgastro. Den Businessplan habe ich in etwa 3 Monaten geschrieben, das war vor etwa einem 3/4 Jahr, da wussten wir schon dass die Location frei zu werden schien. Wir haben genau geschaut, ob das was uns vorschwebt auch in die Gegend passt. Das Generalsviertel ist wie gemacht für das Trific. Das Einkommen und die Bildung der Anwohner sind ausschlaggebend, und auch die Tatsache dass die Menschen sich hier mit dem was auf ihren Tellern landet vermutlich deshalb mehr auseinandersetzen. Da denke ich, stehen die Chancen hier gut. Aber jetzt kommt eigentlich erst die größte Herausforderung: Jeden Mittag und Abend die Gäste glücklich nach Hause gehen zu sehen.

NutriCulinary.com: Warum hat euer Restaurant in Hamburg noch gefehlt?

Oliver: Weil uns sonst keiner einstellen würde. (lacht)

Tanja: Ich glaube nicht dass das Restaurant in Hamburg gefehlt hat. Der Gedanke das Rad neu erfinden zu wollen ist nicht richtig, das wissen wir schon aus dem alten Job, doch die Sache von A-Z rund laufen zu lassen, ist die Herausforderung. Und das wollen wir auch: einfach ein kleines, gutes Nachbarschafts-Restaurant sein, mit einem paar Vorspeisen, sechs oder sieben Hauptgerichten, einer gutsortierten, relativ günstigen Weinkarte und einem guten Espresso und was Süßes hinterher. Keine Perfekt gestylte Location, sondern Improvisation die es gemütlich macht und geerdet. Ein zweites Wohnzimmer wenn man so will.

NutriCulinary.com: Oliver, Du bist gelernter Koch, hast viele Jahre bei der Zeitschrift Essen&Trinken und als Foodstylist gearbeitet, für Tim Mälzer Rezepte entwickelt. Was erwartet uns aus deiner Küche, was kommt auf die Speisekarte?

Oliver: Ich habe die letzten Jahre damit verbracht, Essen nur hübsch zu machen, wenn man es übertrieben formuliert. Ich will jetzt wieder ausgiebig für den Geschmack kochen und nicht ausschließlich für die Optik. Ich werde viel Schmoren, gerne auch mal ein nicht so angesehenes Stück Fleisch nehmen, Lammhaxen, Zunge, Beinscheiben, solche Dinge halt. Es wird immer was Vegetarisches geben, mittags gibt es Dinge wie Königsberger Klopse oder einen simplen Fisch, abends wird es ein wenig aufwändiger, aber ich mache keine Basilikum-Luft oder Schinken-Espuma. Am wichtigsten ist mir, soweit es geht alles selber zu machen. Pommes zu den Muscheln und auch die Mayo kommt von uns. Nur das Brot lasse ich backen, dazu reicht der Platz und die Zeit nicht und ein konstant gutes Brot ist mir wichtig.

NutriCulinary.com: Wie habt ihr eure Weinkarte konzipiert, wo liegt der Schwerpunkt?

Oliver: Die Weinkarte ist rein europäisch, keine Übersee-Weine. Wir beziehen vieles aus Deutschland und Österreich, haben auch einige sehr schöne Weiße aus Slowenien. Spanien, Italien und Frankreich runden die Sache ab. Zum Glück haben wir viele gute Freunde mit Weinwissen, wie Christian Wrenkh zum Beispiel, der uns als Wiener viele gute Tipps Richtung Slowenien und Österreich geben konnte. Aber auch die Händler sind eine große Hilfe, und zeigen immer was Neues auf. Besonders braucht man Ihre Unterstützung wenn es darum geht gute Flaschen zu finden die erschwinglich sind. Denn wir haben uns 30 Euro als eine Obergrenze gesetzt, die wir nur selten durchbrechen wollen. Da kommt es vor allem darauf an genau zu schauen was der Markt hergibt und das können die Händler wesentlich besser als wir. Aber wir werden auch in Sachen Bier ein bisschen andere Wege gehen. Was noch schwieriger ist als Wein, finde ich. Zur Zeit haben wir zwei Kellerbiere und zwei Biere einer norddeutschen Brauerei im Auge die wir auf die Karte setzen werden. Bier ist ein super Aperitif und diese Sorten kommen immer in 0,5l Flaschen, das kann man sich hervorragend teilen und dann zum Wein übergehen. Das Schöne ist, dass wir in Sachen Bier und Wein total offen handeln können, das können wir schnell anpassen. da wird sich einiges Neues immer wieder auftun.

NutriCulinary.com: Tanja, Du bist Stylistin, gestaltest beruflich Räume und Tische für Fotoproduktionen von Zeitschriften und für Werbekampagnen. Wie war da die Arbeit für das eigene Restaurant und welche gestalterischen Ideen hast Du für euch entwickelt? Was war dir bei der Einrichtung wichtig, wo lagen die konzeptionellen Schwerpunkte.

Tanja: Das Wichtigste war für mich die von mir gehasste Rauhfaser-Tapete von der Wand zu zerren, was wir in Familien-Arbeit dann auch gleich im Januar erledigt haben. Das nächste war es einen amtlichen Tresen zu konzipieren. Er sollte mit warmem Holz einladen, denn unser Tresen soll die (hoffentlich eintretenden) Wartezeiten auf einen Tisch oder den Espresso danach zu einem gemütlichen Moment machen. Die Wahl von Petrol als eine Wandfarbe ist mutig, aber harmoniert mit den Hölzern die wir einsetzen. Der Raum musste aber auch so konzipiert sein, sich jederzeit und häufig neuen Elementen anzupassen. Denn wie in unserer Küche auch, kann und soll sich der Raum jederzeit etwas verändern können.

NutriCulinary.com: Was wünscht ihr Euch für die Zukunft?

Tanja: Mein Wunsch ist zum einen, dass wir ein richtiges Familienunternehmen werden. Unsere Kinder sind jetzt schon begeistert dabei und ich hoffe dass es so bleibt. Und wie schon vorher gesagt, möchte ich dass sich die Gäste hier wie im zweiten Wohnzimmer wohl fühlen und dass ein Abend im Trific für sie so selbstverständlich wird wie ein Abend zu hause.

Oliver: Ich hoffe das wir weiterhin so viele tolle und aufrichtige Menschen kennenlernen wie in den letzten acht Wochen. Denn das war das wirklich Schöne an der Zeit bis hierhin. Es gibt so viele Handwerker und Produzenten die dass was sie tun lieben und aus schierer Begeisterung für ihren Beruf machen. Von unserem Maler Helmut Ruge über unseren Tischler Markus Schinker, bis hin zu Andreas “Pingo” Felsen der bei Torrefaktum unseren Kaffee röstet und noch unzählig vielen anderen. Und ich hoffe das unsere Gäste uns als ebenso begeistert empfinden. Und es ihnen schmeckt im Trific. Und sie gerne wieder kommen.

www.trific.de

Restaurant Trific
Eppendorfer Weg 170
20253 Hamburg
Tel: 040/21996927
restaurant(at)trific(punkt)de

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trific kommt!

Es war die große Überraschung zum neuen Jahr: mein Freund, Kollege und Foodblogger (eat) Oliver Trific eröffnet gemeinsam mit seiner Frau Tanja in Hamburg ein Restaurant! trific wird es heißen, die Unterzeile nachhaltiger genuss verspricht ein durchdachtes Konzept und ambitionierte Gastfreundschaft.

Gestern wurde das Restaurant im Eppendorfer Weg 170 verdunkelt. Die trific/facebook-Seite wird zum Baublog mit Informationen, Filmen und Fotos. Über Fortschritte und Philosophie informiert auch der Restaurant-Newsletter der über trific.de abonniert werden kann.

Ich freu mich sehr!

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Für sauberes Trinkwasser weltweit: die Viva con Agua WASSERTAGE 2009

Heute starten weltweit die Viva con Agua WASSERTAGE 2009, organisiert vom ehemaligen FC St. Pauli Mittelfeldspieler Benny Adrion und seinen Mitstreitern. Für sein Engagement wurde Benny Adrion in diesem Jahr, stellvertretend für alle Viva con Agua-Aktivisten, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Seit Jahren setzen sich Viva con Agua hauptberuflich und nachhaltig für die Verbesserung der Trinkwassersituation in Entwicklungsländern ein. Dabei geht die erste All-Profit-Organisation der Welt gemeinsam mit Projektpartnern wie der Welthungerhilfe (D) oder Helvetas (CH) neue Wege beim Helfen. Helfen soll Spaß machen und darum organisieren Viva con Agua Konzerte, Lesungen und Events, klären auf, sammeln Spenden, informieren auf Openairs von Wacken bis zum Summerjam.

Sie erreichen dabei vor allem jungen Menschen, die next Generation, die, die eventuell im Moment gerade mal allerhöchsten den nächsten Bierbecherpfand spenden können, nebenbei aber früh ein Bewusstsein für den Blick über den eigenen Bierbecherrand entwickeln.

Die diesjährigen WASSERTAGE versprechen generationsübergreifend eine Menge Spaß mit großen Konzerten für kleines Geld, Fußballturniere, Lesungen, Poetry Slam, kulinarische Menü- und Weinabende – für sauberes Wasser dort, wo das nicht selbstverständlich ist.

Viva con Agua

Viva con Agua Wassertage 2009-das Programm

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Klaus Erfort ist FEINSCHMECKER Koch des Jahres 2009 – Erinnerung an einen Besuch

Gestern lag der neue FEINSCHMECKER im Postkasten, die Redaktion hat Klaus Erfort (37) zum Koch des Jahres gekürt, im Heft hält der kulinarische Techniker und Gourmet- Gastrosoph Jürgen Dollase die Laudatio, Götz Wrage hat den Koch des Jahres und ein beispielhaftes Erfort-Menu fotografiert, in Szene gesetzt wie immer von Frauke Koops.

Ich freue mich für Klaus Erfort, denn es ist schon eine ganz besonders sensible, klug durchdachte, beeindruckende, dabei nie effekthascherische Küche die der Drei Sterne Koch in seinem Restaurant „Gästehaus“ in Saarbrücken serviert. Zur Feier des Tages erlaube ich mir, den Beitrag über einen Besuch bei Erfort im Januar dieses Jahres zu verlinken, mein Freund Bruce und ich genossen ein Menü beim Meister und, ich sag mal, wir ahnten was:

Ein Abend beim Koch des Jahres 2009 Klaus Erfort

Herzlichen Glückwunsch!

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Herzlichen Glückwunsch zu zwei Jahren Utopia!

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Utopia, die Internet-Plattform für strategischen Konsum feiert heute ihren zweiten Geburtstag. Engagierten Verbrauchern bietet das Internet-Portal utopia.de Möglichkeiten die Idee von strategischem Konsum und nachhaltigem Lebensstil gemeinsam zu verfolgen und zu diskutieren. „Ohne Verzicht und ohne Zeigefinger“ finden sich auf der Seite Angebote, Tipps, Fakten und Empfehlungen, Hintergrundreportagen zu Produkten und Produktentwicklungen. Wissenschaftler, Umweltexperten, Journalisten, Unternehmer, Partner und Verbraucher engagieren sich auf und für utopia.de. Die Community läd zum mitgestalten des modern gestalteten Portals ein.

In den vergangenen zwei Jahren bin ich über die Utopisten auf zahlreiche spannende und bereichernde Artikel zu den Themen Umweltschutz und Ernährung, Politik, Medien und Geselllschaft gestossen, habe Denkanstöße und nicht zuletzt Inspirationen für meinen Alltag bekommen, machbare Tipps um Dinge zumindest im eigenen, alltäglichen Leben zu ändern. So werden aus Utopien Tatsachen und das ist der große Verdienst des Portals, seiner Betreiber und Beiträger. Herzlichen Glückwunsch zu zwei Jahren nachhaltiger Arbeit in diesem Sinne!

Wer Utopia noch nicht kennt: machen Sie doch einen Geburtstagsbesuch und schauen Sie sich mal um, hier klicken oder oben auf die Geburtstagseinladung.

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Die Kitchen Guerillas kommen

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So ein Restaurant kann ja auch ein Klotz am Bein sein. Und dann die Kosten! Die Kitchen Guerillas haben diese Sorgen nicht und kochen einfach jede Woche in einem anderen Hamburger Restaurant. Premiere ist am kommenden Freitag, da kapern die Kitchen Guerillas ein 120 Jahre altes Segelboot im Museums-Hafen am Sandtorkai in der Hafen-City und servieren ab 18:00 Uhr eine kulinarischer Reise nach Istanbul, Köfte vs. Frikadelle, Matjes vs. Octopus. Dazu gibt es unparteiische Weine aus Frankreich und Italien. Im Oktober stehen dann noch drei weitere Guerilla-Abende in wechselnden Restaurants an.

Gegessen wird was auf den Tisch kommt, bei den Kitchen Guerillas Korla Elci (Ali) und Olaf Deharde (Olli), die sich zusammen AliOlli° nennen. Die leidenschaftlichen Kulinariker sind Autodidakten am Herd, versprechen leckere Menüs, ausgewählte Weine, gute Musik und interessante Geschichten rund ums Essen & Trinken. Wichtig ist den Kitchen Guerillas die Atmosphäre, möglichst unkompliziert, kommunikativ und familiär sollen die Abende werden: „…wie am Esstisch von guten Freunden“.

Reservierung und weiter Informationen unter:

www.aliolli.com/

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Tim Mälzers Bullerei eröffnet offiziell am 1. Juli – Reservierungen ab jetzt möglich

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Foto: bullerei.com

Unglaubliche 23.000 Menschen haben hier in den letzten Wochen meine zwei kleinen Erwähnungen zu Tim Mälzers neuem Restaurant angeklickt, da ist es dann einfach auch Chronistenpflicht: eben kam der Bullerei-Newsletter rein, jetzt ist es offiziell, die “Bullerei” öffnet am 1. Juli ihre Pforten, ich zitiere:

“Moin,
es ist viel Wasser die Elbe hinabgeflossen,
seitdem wir mit den Bauarbeiten begonnen haben.
Aber langsam und sehr sicher ist ein Ende
abzusehen. Wir arbeiten gerade fieberhaft mit
unzähligen Handwerkern Tag und Nacht an der
Eröffnung der Bullerei. Viele Dinge stehen, sind
fertig und installiert. Aber ein paar letzte
Arbeiten sind noch zu tun.

Aber am 1. Juli ist es soweit.
Die Bullerei macht auf!

Ab sofort nehmen wir Reservierungen unter der
040 / 33 44 2 110 an.

Wir sind telefonisch von Montag-Freitag von
10-18 Uhr zu erreichen.

Rund um die Uhr per mail an: info(at)bullerei(dot)com
und per Fax auf der: 040 – 33 44 2 11 99.

Wir bitten sehr um Verständnis, wenn es in den
nächsten Tagen mal ein wenig länger dauert am
Telefon. Es kann auch durchaus passieren, dass
Sie mal nicht durchkommen. Am besten schreiben
Sie uns dann kurz eine Mail. Wir bemühen uns
sehr, alle Anfragen schnellstmöglich zu
beantworten. Wir müssen uns aber natürlich erst
einspielen. Das Büro ist neu, die Telefonanlage
braucht sicherlich noch den letzen Schliff und
manchmal ist einfach so viel los, dass wir nicht
alles parallel und sofort beantworten können…

…Wir freuen uns schon jetzt auf den ersten Abend
in der Bullerei und können es kaum erwarten, bis
alles steht und es endlich los geht.

Und in der Zwischenzeit gibt es regelmäßig neue
Videos auf Foto: bullerei.com über den Stand
der Dinge hier auf der “Noch-Baustelle”.
Bis ganz bald in der Bullerei!

NutriCulinary wünscht viel Erfolg!

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Der 11. Hamburger Schlemmersommer ist gestartet

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Auch dieses Jahr gibt es wieder den Hamburger Schlemmersommer, seit dieser Woche, und noch bis zum 15. August, bieten 87 Hamburger Spitzenrestaurants in Kooperation mit dem Hamburger Tourismusverband ein drei-vier Gänge Menü zum Preis von 59 Euro für zwei Personen. Da ist so manches kulinarisches Schnäppchen zu machen, um Reservierung mit Bezugnahme auf den Hamburger Schlemmersommer wird gebeten.

Auf www.hamburgkulinarisch.de findet sich eine Liste aller teilnehmenden Restaurants. Die Liste macht Appetit: einfach mit der Maustaste über die Restaurantnamen scrollen, schon zeigen sich die jeweils angebotenen Menüs, bei vielen Restaurants ist auch eine direkte Reservierung online möglich. Das Angebot ist anregend, interessant auch, wer für diesen was Preis auf den Tisch bringt:

Hamburger Schlemmersommer 2009, alle Restaurants und Menüs

via PJepsen/qype

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Home – den ersten Film von Yann Arthus Bertrand zum Filmstart einen Tag lang gratis auf YouTube sehen

Das wir mit den Ressourcen unserer Erde nicht eben pfleglich umgehen ist bekannt und wird gerne verdrängt. Der „Die Welt von oben“-Fotograf Yann Arthus Bertrand zeigt in seinem Spielfilm Home die Wunden der Welt in beeindruckenden Bildern um so auf Raubbau und Klimawandel aufmerksam zu machen. Da aber Umweltschutz und ein Bewusstsein für den Zustand unserer Erde nicht von der persönlichen Finanzlage abhängig sein sollte, zeigt Bertrand sein Spielfilmdebüt zum Kinostart am 5. Juni einen Tag lang gratis auf YouTube und zwar hier:

Youtube.com/Home The Movie Chanel

Trailer:

Infos:

Home-Movie

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Neuer Trend „theoretische Kulinarik“ ?

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Es war meine Frau Mutter die neulich am Telefon zu mir sagte: „Kocht eigentlich noch jemand? Ich habe das Gefühl alle Welt redet jetzt nur noch darüber.“

Wenn man da mal ein bisschen drauf rumdenkt, liegt diese Entwicklung tatsächlich auf der Hand. Wieviel überhaupt noch/wieder selbst gekocht wird, und was genau, ist schwer zu fassen. Fakt ist: die Freude an der „theoretischen Kulinarik”, am „passiven Genuss“ nimmt immer mehr zu.

Das beginnt im Fernsehen, wo es von Hotelinspektoren, Restauranttestern, Kochwettbewerben und Kochshows nur so wimmelt, allen voran die VOX Programmgestalter, die derzeit ihr Vorabendprogramm mit unfassbaren vier Kochformaten in Folge bestreiten (Wissenshunger, Kochchampion, Das perfekte Dinner, Unter Volldampf). Bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass TV-Kochformate eigentlich vor zwei Jahren schon gesamtmedial zu Grabe getragen wurden, zuviel, zu platt, zu lang schon, war der Tenor.

Auch im Zeitschriftenbereich nimmt der Anteil lesbarer und lesenswerter Kulinarik deutlich zu, während die klassischen Rezepthefte Leser verlieren. Ein Beispiel ist das Foodmagazin Effilee das, im vergangenen Jahr gestartet, seinen Schwerpunkt ganz deutlich auf Reportagen und lange Lesestücke setzt und weniger auf Rezepturen. Kaum eine Tages- und Wochen(end)zeitung erscheint noch ohne „Kochteil“, vor einigen Jahren war der Herr Siebeck in der „Zeit“ noch mutterseelenallein in der Feuilleton-Küche. Explosiv habe ich den Anstieg von Sonderheften zum Thema Kochen und Kulinarik wahrgenommen, allein in den letzten Monaten erschienen dazu Hefte von mare, Geolino, brandeins und zuletzt der „ZEIT Wissen Ratgeber Ernährung“. Hier wird Zweierlei bedient: eine Nachfrage und die Werbewirtschaft die Interesse daran hat im Rahmen kulinarischer Inhalte ihre Produkte zu platzieren, beides bedingt sich.

Auch online ist die Küche heiß: immer mehr wirtschaftsgebundene Kochportale und Foren gibt es, wo emsig über Essen diskutiert wird, reger Austausch von Meinungen und Kochrezepten inbegriffen. Die Deutschen Foodblogger schreiben, scheinbar unberührt von den überall zurück gehenden Blogleserzahlen und dem Anstieg der Twitter-Kurznachrichten, weiterhin fleissig, ausführlich und viel gelesen über ihr Lieblingsthema.

Wie kommts? Homecooking in der Wirtschaftskrise? Das berühmte, seit den Neunzigern redundant beschworene „Cocooning“? Oder ist das einfach Träumerei, so wie man sich Reisereportagen ansieht und Architekturzeitschriften durchblättert?

Erfreulich ist diese Entwicklung allemal: denn nur im Gespräch über Genuss, und aus der Beschäftigung mit der eigenen Ernährung heraus, entsteht ein waches Bewusstsein fürs Thema und, da bin ich Optimist, auch ordentlich Appetit auf die eigene Küchenshow.

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