Fundstück der Woche: “Davor steh ich mit meinem Namen” – Der Herr Hipp und der Döner
Posted on | Dezember 21, 2011 | 5 Comments
Mustafa´s Kebap (“hier wirst Du gekümmert!”) aus Kreuzberg fiel internetaffinen Döner-Aficionados schon vor Jahren auf: die äusserst gelungene Wimmelbild-Homepage (“hast Du großen Büylschirm, siehst Du mehr.”) macht auch heute immer wieder großen Spaß. Gemeinsam mit der Werbeagentur DOJO gelang jetzt ein schönes Stück – ein Kino-Spot für den Gemüse-Döner, angelehnt an die klassische Babynahrungs-TV-Werbung der Firma Hipp:
“Davor steh ich mit meinem Namen”, das erleben seitdem auch viele Berliner beim Schlangestehen vor Mustafa´s am Mehringdamm 32. Und es kommt noch besser: gestern hat sich Babykost-Geschäfstführer Claus Hipp, per Brief bei den Mustafa´s gemeldet.
Hipp, der sich, beruflich wie privat, für ethisch-ökolögisches Handeln einsetzt und unter dem Namen Nikolaus Hipp ein anerkannter und vielfach ausgezeichneter, bildender Künstler ist, beweist mit seinem Brief auch Humor-Verständnis:
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Cocktailbuch “TrendDrinks” – Interview mit Food-Fotograf Oliver Schwarzwald
Posted on | Dezember 15, 2011 | 8 Comments
TrendDrinks heißt das Buch von Arnd Henning Heißen (29), Barmanager des The Curtain Club im Ritz-Carlton Berlin und langjähriger Barchef der Berliner Shochu Bar. Was im Titel knapp als Trend bezeichnet wird, beschäftigt sich tatsächlich auf hohem Niveau mit einer der wichtigsten Strömungen junger Barkultur: immer „kulinarischer“ werden die Cocktailkreationen, mit einer neuen Selbstverständlichkeit arbeiten Mixologen mit Kräutern und Gewürzen, öffnen ihren Gästen neue Geschmacks- und Aromenwelten durch den Einsatz von Tee-Reduktionen, und Spirituosen-Infusionen, der Verwendung hausgemachter Sirups und Essenzen und der Adaption von Küchentechniken bei der Kreation neuer Cocktails. Neben der spannenden Rückbesinnung auf alte, historische Drinks und Originalrezepturen, findet derzeit auch eine hochinteressante Weiterentwicklung der Cocktailkultur statt, die in diesem Buch festgehalten ist.
Der überraschend kleinformatige Band hat es in sich: insbesondere die Kräutercocktails und Tea Infused Londrinks haben mich begeistert und der Anhang mit Rezepten zur Herstellung eigener Liköre, Sirups und Bitters ist klein aber fein und sehr inspirierend. Das Angebot wird durch ein Glossar erweitert, Bezugsquellen werden genannt.
Die fotografische Umsetzung der neuen Cocktailwelt oblag dem mehrfach preisgekrönten Food- und Stillife-Fotografen Oliver Schwarzwald (38), der bekannt ist für seine reduziert minimalistisch-aufwendigen Inszenierungen (u.a. für die Magazine der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT). Oliver und ich kennen uns schon lange und ich habe ihn zur Arbeit am TrendDrinks Buch befragt:
Stevan Paul: Wie sind Arnd Heißen und Du zusammengekommen und wie gestaltete sich die Zusammenarbeit für das Buch?
Oliver Schwarzwald: Ich habe Arnd bei einem Shooting für die BRIGITTE kennen gelernt. Es waren Bilder zu seinem Thema Fragrance Cocktails. Wir zeigten dort einen Drink und das passende Parfum. Er ist damals zu mir ins Studio gekommen um mir die Drinks genau zu erläutern. Wir haben uns gleich gut verstanden. Ich möchte mal sagen wir leben im ähnlichen Komos aus Geschichten Eindrücken und Emotionen. Als mich dann Frau Lottermoser von der Edition Styria anrief und fragte, ob ich an einem Buchprojekt mit Arnd interessiert wäre, habe ich gleich zu gesagt. Das musste spannend werden.
SP: Wie habt ihr die Bildwelt für das Buch erarbeitet, was waren die Intentionen und Ideen die zu dieser außergewöhnlichen, oft auch humorvollem Bildübersetzung führten.
OS: Arnd hat zu jedem seiner Drinks genaue Ideen, Inspirationen und Bilder im Kopf. Das Rohscript war sehr ausführlich und lieferte mir unglaublich viel Inspirationen. Das wollte ich unbedingt einfangen und verdichten. Denn für das Buch mussten die Texte gekürzt werden. Außerdem wollte mich auch von der klassischen Cocktailfotografie lösen. Es sollten Bilder entstehen die den Betrachter neugierig auf den Text machen und somit dann auch auf den Cocktail und das Geschmackserlebnis. Und da ich mit Arnd in dieser Beziehung eine Sprache spreche war es für mich eine Freude meinen Ideen freienlauf zu lassen.
SP: Es gehört zu den großen Herausforderungen von Foodfotografen und Foodstylisten Cocktails zu fotografieren- Cocktails sind vergänglicher als Eiskrem, es gibt nur einen kurzen idealen Moment in dem bspw. Betauung, Schmelzgrad des Eises und aufsteigende Kohlensäureblässchen perfekte Frische vermitteln. Was waren Eure Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Arbeit und wer hat die Drinks im Studio zubereitet.
OS: Die Schwierigkeiten lagen im Einbinden der Gläser in die Requisite, die Bildidee. Da musste schon hier und da geklebt und getrickst werden. Und es hielt alles nur für den Moment. Bis das Glas beim Poet & Alchemist richtig hing, hat es schon etwas gedauert. Und damit habe ich dem Foodstylisten Jürgen Zimmerstädt keine Freude gemacht.
Das Glas in diesem Zustand zu befüllen war kompliziert. Die Betauung und der Schmelzgrad war bei diesem Projekt nicht wirklich das Problem, da wir die Drinks „für uns“ gemacht haben und nicht für einen Kunden der noch hier und da eine Tropfen extra sehen möchte. Insofern war es hier etwas entspannter, als bei klassischen Werbejobs. Wir haben mit einer Mischung aus Kunst- und Echt-Eis gearbeitet und so eine natürliche Betauung erreichen können, die meiner Meinung nach immer am besten aussieht.
SP Welches ist dein Lieblings-Drink aus dem Buch und warum? Und wo gehst Du in Hamburg Cocktails trinken?
Naja viele Drinks in dem Buch sind wirklich großartig. Da fällt es echt schwer. Aber wenn ich einen wählen müsste, dann den Fresh & Fizzy. Der Tea infused Gin ist einfach toll. Danach trinkt man keinen Gin Tonic mehr. Und das sage ich als echter Gin Tonic Fan. In Hamburg gehe ich gerne in Bars mit Live Pianomusik, das gehört für mich einfach zu einem Cocktail und einer Bar. Gerne auch das klassische Ambiente einer Hotelbar. Da bieten sich in Hamburg die Bars an wie im Maritim oder im Atlantik. Aber als Vater zweier Kinder sind die Wochenenden oft verplant. Da bleibt neben der Arbeit wenig Zeit, so versuche ich, den Cocktails wenigstens im Fotostudio näher zukommen(lacht).
SP: Danke für Deine Zeit, Oliver!
TrendDrinks von Arnd Heißen
mit Fotos von Oliver Schwarzwald
ISBN: 978-3-99011-037-9
Format: 14,0 x 19,5 cm
Seiten: 128
Hardcover
Tags: Arnd Heißen > Edition Styria > Oliver Schwarzwald > Trend drinks > TrendDrinks
Weihnachts-MARKTZEIT Benefiz in der Altonare Fabrik
Posted on | Dezember 14, 2011 | No Comments
Im Oktober startete Hamburgs erster und einziger Neighbourhood Market in der Fabrik in Hamburg/Ottensen, jeden Samstag finden sich dort seitdem ausgewählte Köstlichkeiten und stillvolle Accessoirs, es gibt viel zu sehen und zu probieren, Livemusik und Kinderbetreuung runden das Angebot der MARKTZEIT in der berühmten Konzerthalle ab.
Ich bin Fan des Marktes geworden, mein Geheimtipp: der Apfelmann vom Altländer Obsthof Tamke weiß alles über Äpfel, erklärt Sorten, Lagerung und Geschmacksunterschiede, reicht die dazu gehörenden Apfelschnitze gleich mit rüber und der göttliche Boskop-Apfelsaft neue Ernte im 5 Liter-Tetrapack, steht jetzt immer bei uns im Kühlschrank, für ein gut gekühltes Glas Apfelglückgluckgluckgluck.
Kommenden Samstag, den 17. Dezember feiert die MARKTZEIT Weihnachten mit einer großen Benefiz-Tombola zugunsten des Hamburger Kinderschutzbundes für benachteiligte Kinder im Viertel. 2,50 € kostet dann ein Los, mit dem man die gute Sache unterstützt und mit ein bißchen Glück einen der zahlreichen Gewinne abstauben kann, allesamt Spenden der MARKTZEIT-Aussteller. Ein Suppencatering für zehn Personen, würziger Serranoschinken, feines Olivenöl, einer Kiste Äpfel, ein Furoshiki oder die Wärmflasche “Dolores” – nur ein paar von ungezählten Gerwinnmöglichkeiten. Und mit etwas Glück, könnte es auch mein Schneller Teller-Kochbuch sein, die Effilee-Redaktion hat vier von mir signierte Exemplare in die Verlosung gegeben.
Übrigens: das Shoppping-Quartier rund um die Ottenser Hauptstrasse findet sich fußläufig und die Tarife der Parkhäuser rund um den Altonaer Bahnhof sind wesentlich moderater als die in der Hamburger Innenstadt.
Viel Glück, guten Appetit und einen schönen Samstag!
MARKTZEIT spezial
Die Weihnachtstombola
Samstag 17.12.2011 von 9.30-15.00 Uhr
www.marktinderfabrik.de
Altonaer Fabrik (Barnerstrasse 36, 22765 Hamburg)
Tags: Hamburger Wochenmarkt > Marktzeit > Marktzeit Fabrik > Marktzeit Hamburg > Wochenmarkt Hamburg Altona
Das kulinarische Gedicht (3): Fritz Eckenga “Held Wirsing”
Posted on | Dezember 9, 2011 | 3 Comments
Vergangenen Monat wurde Fritz Eckenga der Literaturpreis Ruhr 2011 für sein literarisch-satirisches Gesamtwerk verliehen. Herzlichen Glückwunsch! In der dritten Folge von Das kulinarische Gedicht erzählt der Dortmunder Kabarettist und Autor von einem heldenhaften Wirsing – ein Gedicht aus seinem Band Jahreshauptversammlung meiner ICH-AG-Rettungsreime. Dieser und drei weiter Gedichtbände Eckengas sind im Antje Kunstmann Verlag erschienen.
Held Wirsing
Grün lag der Kopf auf dem Holze.
Kein Einschuss zu sehn und kein Blut.
Rot unterm Topf schon die Platte.
Erdgas entfachte die Glut.
Wirsing, mein Wintergemüse.
In Dir steckten zwei Kugeln Schrot.
Man köpfte Dich nicht auf dem Felde.
Dich schossen Jägersleut tot.
Zielten sie auf einen Hasen,
dem Du mit Dir Deckung gabst?
Rettetest Du Lampes Leben,
indem Du selber verstarbst?
Wirsing, Du großer Beschützer,
fraßest zwei Kugeln aus Blei.
Nimm diesen Becher voll Sahne,
sei lecker, mein Held – und verzeih‘.
Fritz Eckenga
(Photo:Philipp Wente)
Fritz Eckenga ist viel unterwegs. Wenn nicht, bewohnt er einen blickdichten Teil der Stadt Dortmund. Dort bemüht er sich, das aggressive Wachstum seines Liebstöckelbusches zu begrenzen. Ausgleich zu dieser harten körperlichen Arbeit findet er abwechselnd in seinen Kochtöpfen und auf der Westtribüne des Westfalenstadions. Eckenga schreibt und spielt. Was, wo und wann kann man seiner Homepage:
entnehmen.
Geschichte wird gemacht: Die neue deutsche Küche der Jeunes Restaurateurs
Posted on | Dezember 4, 2011 | 10 Comments
Gute Küche ist der Tradition verpflichte und entwickelt gleichzeitig Größe und Relevanz durch beständige Erneuerung – es ist das Privileg der Jugend quer zu denken und weiter zu entwickeln. So jung wie die neue deutsche Küche selbst, so altehrwürdig ist der Wunsch diese Bemühungen festzuhalten.
In diesen Tagen feiert das Münchner „Tantris“ seinen 40.Geburtstag, jenes legendäre Restaurant, mit dem 1971 die große Küche nach Deutschland kam. Drei Küchenchefs stehen bis heute für das „deutsche Küchenwunder“: die Pioniere Eckart Witzigmann, Heinz Winkler und Hans Haas. 1979 fand die Geschichte ihre Fortsetzung in Witzigmanns Aubergine.
Vor zwanzig Jahren gründeten sich 1991 die Jeunes Restaurateurs Deutschland, als Teil der europäischen Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe, jene Vereinigung junger Köche zwischen 25-45 Jahren, die sich erstklassigem Handwerk, der ideenreichen Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Küche verschrieben haben. In der Collection Rolf Heyne ist mit „Die neue deutsche Küche – eine kulinarische Reise mit den Jeunes Restaurateurs“, ein imposantes Werk von fast 600 Seiten erschienen, das am Beispiel von 36 Köchen der Jeunes Restaurateurs bildreich festhält, wie und was derzeit in Deutschland auf höchstem Niveau gekocht wird.
Freundlich lächelnd stehen sie Spalier, 35 Männer und 1 Frau, junge Gegenwart und Zukunft der Zunft, festgehalten in einem Buch. Der geschichtsbewusste Kulinariker erinnert sich – die klingenden Namen von heute, könnten die Legenden von morgen sein, ein Griff ins Bücherregal untermauert die kühne These: in Eckart Witzigmanns Aubergine-Kochbuch „Highlights“, findet sich eine ähnliche Galerie junger Talente und dem genauen Betrachter von heute wird’s ganz feierlich ums Herz, beim Blick in die frischen Gesichter der 38 Meisterschülern von damals:
Pade, Sackmann, Schmidt, Ederer, Lafer, Wörther, Haas, nur einige Namen die bis heute für höchste Kochkunst stehen – einzig Schuhbeck darf als verloren gelten, der heute sein Geld mit Dosensuppen, Cola und Burgern macht. 1987 und 1988 erschienen dann die zwei Erfolgsbände „Essen wie Gott in Deutschland“ und hielten die Hochküche der 80er Jahre fest, mit u.a. Viehhauser, Rockendorf, Wodarz, Schilling, Wohlfahrt, Koch und nicht zuletzt, meinem Lehrherrn Albert Bouley.
Aus den papierenen Bestandsaufnahmen von damals ist Kochgeschichte geworden die bis heute die Republik kulinarisch prägt. Wer mit diesem Wissen „Die neue deutsche Küche“ in die Hand nimmt, dürfte gespannt sein- und wird nicht enttäuscht.
Ausführlich werden die Vertreter der neuen Kochgeneration vorgestellt, dem persönlichen und privaten Portrait folgen Impressionen aus dem jeweiligen Restaurant und dann die teils hochaufwendigen Kreationen der Küchenchefs. Jahreszeitlich geordnet führen bekannte Namen und neue Talente durch die deutsche Hochküche von heute.
Mit großem Selbstverständnis wird fast ausschließlich mit regionalen Produkten gearbeitet, die babylonischen Türmchenbauten der 80er Jahre sind auf den Tellern in die breite gegangen, hochkonzentriert komponierte, essbare Landschaften prägen die Optik der Gerichte, streng gearbeitete, beinahe schon architektonisch anmutende Kreationen.
Die strenge Formalität der Gerichte, wird durch die Fotoarbeiten von Rainer Herrmann noch unterstützt, er verzichtet auf jede Art fotografischer Gimmicks, keine Unschärfen, alle Teller perfekt ausgeleuchtet und auf ruhigen Untergründen in Pastellfarben präsentiert- das mag auf den ersten Blick altmodisch wirken, bedient aber auf zeitlose Art bestens den chronistischen Anspruch des Buches, zeigt die Speisen detailliert und im Mittelpunkt.
Beim Blättern im Buch erinnert “Die neue deutsche Küche” an die Musik der legendären Band Kraftwerk: hinter hochkomplexer, technischer Perfektion leuchten Sehnsucht, Romantik und eine stille Emotionalität – deutscher geht’s nicht. Die neue deutsche Küche – eine kulinarische Reise mit den Jeunes Restaurateurs ist schon jetzt ein Stück gesamtdeutscher Küchengeschichte.
INGO SWOBODA (HRSG.)
DIE NEUE DEUTSCHE KÜCHE
EINE KULINARISCHE REISE MIT DEN JEUNES RESTAURATEURS
544 Seiten
25×29 cm
Gebunden, Fadenheftung
Großformat, Schutzumschlag
Hochwertiger Farbkunstdruck
Spezielles Lack-Finish
ca. 270 Abbildungen
ca. 120 illustrierte Rezepte
Erscheinungstermin: 28.10.2011
ISBN-13: 978-389910487-5
€(D) 58,00 / €(A) 59,70 / sFr 77,90
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Das kulinarische Gedicht (2): Fitzgerald Kusz “vegetarisches massaker”
Posted on | Dezember 2, 2011 | 2 Comments
Diese Woche verbrachte ich auf Montage im Fränkischen und es freut mich sehr, dass ich für die zweite Folge der neuen Lyrik-Reihe “Das kulinarische Gedicht”, DEN fränkischen Dichter gewinnen konnte: Fitzgerald Kusz!
Fitzgerald Kusz bedient sich in seiner Arbeit ganz bewusst der Mundart, Dialekt ist bei ihm immer auch Stilmittel und Sprachschöpfung. Auf fabMUC.de, unserem Blog zum forum:autoren des Münchner Literaturfestes 2011, findet sich sein hochinteressantes Statement zu Mundart und Dialektdichtung: Warum im Dialekt?. Jetzt aber erstmal viel Spaß mit Kusz “vegetarischem massaker”, für Menschen nördlich des Mains sicher eine knifflige Dechiffrier-Aufgabe, eine Übersetzung ins Hochdeutsche findet sich in den Kommentaren!
vegetarisches massaker
di domoodn könnä nu su schreiä
däi kummä undäs messä
di gelbäroum solln es maul haldn
däi werrn ganz fein zäschdückld
dä salood soll aufhörn zum jammern
deä werd underm wassähohnä dädränkd
di gurkn solln si blouß ned su aufreeng
däi werrn schäi in scheim gschniidn
di radieslä kummä aa ned dävoo
dennä werd dä kubf oogrissn
di zwiebl greinä umäsunsd
däi werrn klidzäklaa zähackd
allers mou schderm
obbä iich leb
Fitzgerald Kusz
Fitzgerald Kusz, Dramatiker und Lyriker, am 17.11.1944 geboren in Nürnberg, lebt in Nürnberg. Verheiratet, drei Kinder.8 Literaturpreise. Zuletzt: August Graf von Platen-Preis, Ansbach 2011.Bundesverdienstkreuz, 1992.
12 Gedichtbände im fränkischen Dialekt: Zuletzt: Der Vollmond über Nämberch. Die besten Gedichte aus 40 Jahren, ars-vivendi, Cadolzburg 2009.
Über 20 Theaterstücke, Auswahl:
Schweig, Bub! Staatstheater Nürnberg 1976; Stinkwut. Volksstück, Nationaltheater Mannheim 1979; Unkraut. Volksstück, Esslingen 1983; Letzter Wille, Volksstück ,München 1996. Der fränkische Jedermann Staatstheater Nürnberg 2001. Witwendramen, Singen 2005; Schlammschlacht, Ohnsorg-Theater, Hamburg 2006; Lametta Staatstheater Nürnberg 2010.
Zahlreiche Szenen und Minidramen. Mitglied des VS, des PEN, bei den Münchner Turmschreibern und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Aufführungsrechte beim „Verlag der Autoren“.
Meine Suche nach der perfekten Weihnachtsgans – revisited
Posted on | November 28, 2011 | 11 Comments

Foto: Andrea Thode für Effilee
Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ist es das meistgelesenste Post in diesem Blog, die Suchmaschinen schicken emsig Besucher zu meinem Beitrag vom 21.12.2008. Damals machte ich mich auf:
Meine Suche nach der perfekten Weihnachtsgans
Ich habe den Beitrag jetzt endlich mal aktualisiert, der Link zu Johann Lafers Gans mit Hefeteigfüllung führte zuletzt ins Leere, weil das ZDF die Rezeptur entfernt hatte, danke der Zeitschrift Lecker ist das Rezept jetzt wieder online:
Nicht zuletzt findet sich dort jetzt auch mein Rezept für (m)eine perfekte Weihnnachtsgans, dass ich im vergangenen Jahr für das Foodmagazin Effilee entwickelt habe. Gans pur, die köstliche Sauce aus Gänseklein entsteht nebenher auf dem Herd:
Paulsens perfekte Weihnachtsgans
Hinweisen möchte ich in diesem Zusammenhang auch auf mein asiatisches Gänsemenü in drei Gängen, dass ich hier im Blog im Dezember 2010 veröffentlichte. Vorspeise sind Wan Tan mit Gänsefleisch und gebratenem Erbsensprossen-Salat und Hoi Sin Sauce, gefolgt von Gänse-Consommé mit Gänseherz, Magen und Hals, Pilzen und jungem Lauch, dann gibts die Gans mit Sezuchanpfeffer, Pflaumensauce, Ingwer-Rotkohl und Hefekuchen
Die reich bebilderte, ausführliche Kochanleitung mit Weinempfehlung finden Sie hier:
Gutes Gelingen!
Tags: Asia Gans > asiatische Gans Rezept > Gans Hefeteigfüllung > Gans Herr Paulsen > Johann Lafer Gans > perfekte weihnachtsgans > Weihnachtsgans > Weihnachtsgans asiatisch
Fundstück der Woche: Meisterköche für McDonalds
Posted on | November 27, 2011 | 25 Comments

Traurig: herkömmlicher Burger ohne Sternekoch-Know How
Zurück zur guten Küche in kleinen Schritten: nach seinem, zugegebenermaßen unglücklichen Engagement für Dosensuppen “mit Verfeinerungspotential” wirbt Starkoch Alfons Schuhbeck jetzt für McDonalds. Der pfiffiger Gesundheits- und Kräuterapostel empfiehlt zum Rostbratwurst-Burger eine eisgekühlte Coca Cola – Menu statt Dosensuppe, der Sternekoch entwickelt sich! Das wird hoffentlich jene kritischen Stimmen verstummen lassen die behaupten, Alfons Schuhbeck sei ein geldgieriger, ignoranter Scheinheiliger: “Wenns schmeckt, dann schmeckt’s hoid, wos wuist do mochn.” weiß er.
Schuhbecks Mc-Menü: knuspriger Hähnchen-Burger mit Apfel-Ingwer-Sauce, ein Rindfleisch-Burger garniert mit “Hüttenkraut“ – und der “Nürnburger” mit Rostbratwürsten von Howe Wurstwaren, dem Unternehmen von Uli und Florian Hoeneß.
Tätige Mitarbeit auch bei den Nachbarn: Schubecks Amts-Kollege aus Österreich, der Mörwald Toni, umtriebiger Haubenkoch und Präsident der BÖG, der Vereinigung Beste Österreichische Gastlichkeit mit 400 angeschlossenen Gastronomibetrieben und Restaurationen, hat gleich drei Burger für die freundliche Familienrestaurantkette entwickelt. Und in Italien wirkt Küchenlegende Gualtiero Marchesi für die Burgerbrater, wie Tofusofa zu berichten weiß. Fast schon ein Spätzünder unser Alfons.
Es sind Kleinigkeiten, die die Freude über das neue Engagment von Herrn Schuhbeck trüben, Christian Buggisch hat das in seinem Blogbeitrag “Der Scheinheilige Herr Schuhbeck” mal ausgerechnet:
…einen Big Rösti (für den Schuhbeck auf der „Hütengaudi“-Webseite wirbt), eine mittlere Portion Pommes, eine mittlere Cola (die Schuhbeck im Spot werbewirksam in die Kamera hält) und zum Nachtisch einen McFlurry. Damit haben wir (wie man auf der McDonalds-Homepage selbst nachrechnen kann, da sind die wirklich vorbildlich …) schlagartig 116% des Kalorien-Tagesbedarfs meines Kindes abgedeckt, 145% des Fett-Bedarfs und 140% des Salz-Bedarfs.
Und das bei einer von drei üblichen Mahlzeiten am Tag! Diese gschlamperte Rechnung ist natürlich üble Panikmache, jeder weiß, dass Kinder und Jugendliche sehr, sehr selten zu McDonald gehen und wenn überhaupt, dann immer begleitet von verantwortungsbewussten und in Ernährungsfragen ausgebildeten Eltern. Und wenns doch mal zwickt: schnell amol an Ingwer-Tee vom Alfons Schubeck hinterher – und die Burger sind gegessen!
Tags: Alfons Schuhbeck McDonalds > Toni Mörwald McDonalds
Das kulinarische Gedicht (1): Alex Dreppec “Schöpferkelle”
Posted on | November 25, 2011 | 5 Comments
Beflügelt von der Begegnung mit vielen der besten deutschsprachigen Poeten unserer Zeit, entstand schon während des Literaturfests in München die Idee: immer zum Wochenende, wird es künftig auf NutriCulinary ein kulinarisches Gedicht geben, eine Lyrikerin oder ein Lyriker vorgestellt. Den Anfang macht Alex Dreppec mit der “Schöpferkelle” und zwei großartigen Salatsoßen-Rezepten!
SCHÖPFERKELLE
Wer Schnittlauchverschnitt in den Quark reinhaut,
wer mit Bohnenkraut den Bohnen Kronen baut,
macht auch Geflügel, das alle beflügeln kann.
Also nehm’ ich die Schürze und gebe Würze dran.
Sie werden sich um diese Nudeln prügeln:
ich werde den Teig mit dem Nudelholz bügeln
und schließlich die edelsten Adelsnudeln
ganz ohne zu hudeln mit Soße besudeln.
Wir planen die weltbesten Kirschtorten
da wo wir im Kochtopf den Hirsch horten.
Die Scholle wird, statt sich ins Meer noch zu retten,
sich freiwillig in feinen Meerettich betten!
Wundern wirst du dich: einst wird bis nach Flandern
die Kunde von unseren Flundern noch wandern.
Nach Schmoren, Sieden, Brodeln kommt’s Schmatzen.
Und dann lassen wir noch die Eisbombe platzen.
Alex Dreppec
Geboren 1968, promovierter Psychologe. Neben dem Gedichtband “Die Doppelmoral des devoten Despoten” (Eremiten-Presse) und dem Hörbuch “Metakekse” (Ariel-Verlag) über 150 weitere literarische Veröffentlichungen u.a. in Literaturzeitschriften und Anthologien. Darunter auch mehrere Standardwerke – u.a. fand er 2008 als einer von bisher nur zwei Poetry Slammern Aufnahme in die wohl wichtigste deutschsprachige Gedichtanthologie “Der große Conrady”. Gewinner des Wilhelm Busch – Preises (1. Platz) 2004. Auftritte u.a. in Radio und Fernsehen. Einer der Gründer und Moderatoren der Darmstädter Dichterschlacht mit ihren regelmäßig 800 Zuschauern. Rief in Darmstadt 2006 den Science Slam ins Leben, der sich seitdem über den ganzen deutschen Sprachraum ausgebreitet hat.
Dreppec ist außerdem Erfinder einer Salatsoße (Erdnussbutter in warmem Wasser aufgelöst, Joghurt, Koriander, Limettensaft, Salz, Pfeffer) und eines Obstsalatdressings (Joghurt, Grapefruitsaft, Kardamompulver, Kokosraspeln, Zucker).
Kochbücher unterm Weihnachtsbaum – eine Jahresrückblicksempfehlung
Posted on | November 22, 2011 | 18 Comments
Gähnende Leere unterm Tannenbaum, das muss nicht sein!
Kochbücher sind ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, sie machen Freude, laden zum Blättern ein, immer häufiger auch zum Lesen, die schönen Bilder regen an und wer mit dem richtigen Kochbuch in die Küche geht, der macht sich und die Menschen an seinem Tisch auch weit nach Weihnachten ein bisschen glücklicher.
Als Empfehlung habe ich alljene Kochbücher wieder aus dem Regal genommen, die mich in diesem Jahr besonders begeistert haben. Einige habe ich auch schon hier vorgestellt, sie sind zusätzlich zur Kurzinfo mit einem Link zum entsprechenden Beitrag versehen. Einige sind im Alltagsrauschen untergegangen, es fehlte schlicht die Zeit zu einer anständigen Rezension, hier sind endlich auch diese Küchen-Perlen berücksichtigt. Die Reihenfolge der Vorstellungen stellt keine Wertung dar.
Küchenschätze – Rezepte für die Seele
von Anne-Katrin Weber und Sabine Schlimm
Das Buchcover täuscht: Küchenschätze ist ein wunderschön gestaltete Sammlung kulinarischer Kindheitserinnerungen aus den Küche der Großmütter und Mütter mit echten Seelen-Tröster-Speisen. Ein Kochbuch der klassischen deutsch-österreichischen Küche von wärmenden Suppen und Eintöpfen über deftig/feine Mahlzeiten, bis zu duftenden Kuchen und verführerischem Pudding alles reich und appetitlich bebildert von der Hamburger Fotografin Julia Hoersch, in Szene gesetzt von der Kochbuchautorin und Foodstylistin Anne-Katrin Weber, die auch die Rezepte schrieb. Die Rezepte vermitteln Machbarkeit und sind eher etwas ausführlicher in der Beschreibung, dadurch ist das Buch auch für Anfänger sehr geeignet, die damit eine wirklich umfassende Sammlung deutschsprachiger Traditionsgerichte und regionaler Leibspeisen in den Händen halten. Eine ausführliche Rezension finden Sie auf Nutriculinary.com.
Küchenschätze
von Anne-Katrin Weber, Sabine Schlimm
101 Rezepte für die Seele, die Kindheitserinnerungen wieder lebendig werden lassen.
Gräfe und Unzer Verlag
ISBN: 9783833820489
224 Seiten, Hardcover
18,5 cm x 24,2 cm
Preis: 19,99 €
Das Korea Kochbuch
von Minbok Kou, Sunkyoung Jung, Yun-Ah Kim und Tina Kraus
Sie haben es wieder getan! Jahr für Jahr begeistert mich das Berliner Verlagshaus Jacoby & Stuart mit seinen illustrierten Kochbüchern, die allesamt sehr zu empfehlen sind. Nach „Kittys Berlin-Kochbuch“, dem wunderbaren „Istanbul Kochbuch“ servieren in diesem Jahr drei Koreanerinnen die Küche ihrer Heimat und erzählen zwischendurch vom Alltag in Korea und ihrem Alltag in Deutschland. Aufgetischt wird alles, was man am liebsten „beim Koreaner“ bestellt – und viel, viel mehr! Liebevoll und detailreich bebildert wurde das Buch von Illustratorin Tina Kraus, die selbst Korea-Erfahrung hat.
Das Korea-Kochbuch
Sunkyoung Jung | Yun-Ah Kim | Minbok Kou
Illustrationen von Tina Kraus
160 Seiten, geb., Flexcover
Verlagshaus Jacoby & Stuart
17 x 23,5 cm, durchgehend farbig
ISBN 978-3-941787-43-8
€ [D] 19,95 | € [A] 20,60 SFr 28,50
Sehr gut vegetarisch kochen – Christian Wrenkhs Gourmet Rezepte
In diesem Jahr war die vegetarische Küche erneut das Top-Thema im Kochbuchmarkt, ich selbst habe mit der Go Veggie! App ein digitales Kochbuch zum Thema herausgebracht. Weil aber nicht jeder über die nötige Technik verfügt, empfehle ich aus der Flut der papierenen Kochbücher zum Thema, sehr gerne das großartige Kochbuch von Christian Wrenkh. Lassen Sie sich nicht schrecken, von der Unterzeile „Gourmet Rezepte“, die Rezepte des vom Gault Millau ausgezeichneten, vegetarischen Meisterkochs lassen sich gelingsicher auch von Anfängern nachkochen, sind dabei aber raffiniert und auch ein echter Augenschmaus, brillant ins Licht gerückt von der Hamburger Fotografin Ulrike Holsten. Für mich die gelungenste Veröffentlichung zum Thema auf Papier.
Sehr gut vegetarisch kochen – Christian Wrenkhs Gourmet Rezepte
Stiftung Warentest
204 Seiten
Format: 19,8 x 22,9 cm
ISBN: 978-3-86851-022-5
€ [D] 19,90
Topgrafie der Gemengsel und Gehäcksel von Dieter Froelich
Das in dieser Form wohl einmalige Standardwerk der vermengten und gehackten Speisen des Künstlers und Kunstporfessors Dieter Froehlich ist ein sorgfältig aufbereitetes, wissenschaftlich fundiertes Kochbuch, dass sich den Speisen widmet, die einst als Resteküche galt: Kloß, Knödel und Pudding, Wurst, Pasteten und Terrinen, Rezepte für Sülzen, Ragouts und Frikasses, Mousse und Parfait, Galantinen und Soufflés. Das schmucklose Buch versammelt viele Rezepte aus den berühmten Kochbuchklassikern des 18. Und 19. Jahrhunderts, erstmals in lesbarer Form, erweitert und angereichert mit erläuternden Anmerkungen des Autors und historisch-wissenschaftlichen Abhandlungen zwischen den Kapiteln. Absolut großartig. Für Küchentüfftler und Kulinarikforscher eine über 400 Seiten starke Schatzkiste. Eine ausführliche Rezension finden Sie auf Nutriculinary.com.
Topografie der Gemengsel und Gehäcksel
Dieter Froelich
416 Seiten, 24 x 20,5 cm, Hardcover, Schutzumschlag,
mit 126 Duotone-Abbildungen und 8 ausklappbaren,
farbigen Tafeln im Format 24 x 33 cmISBN 978-3-94168401-0
€ 39,– (D); € 40,30 (A); sFr 56,– (CH)
Tinto Verlag
Schnelle Teller – Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul
Es wäre scheinheilig, hier nicht auch mein eigenes Kochbuch vorzustellen, das in diesem Herbst erschienen ist und das ich Ihnen natürlich ebenfalls sehr an Herz legen möchte: „Schnelle Teller“ enthält alle 100 schnellen Teller der gleichnamigen Serie aus drei Jahrgängen des Food-Magazins Effilee – und schnell ist in diesem Fall wirklich schnell, versprochen! Alle Gerichte sind alltagstauglich, unkompliziert, aber raffiniert. Und sie sehen was sie bekommen. Keine gekünstelten Türmchen, kein Schi-Schi: die lichten und klaren, reduzierten Bilder des Fotografen Andrea Thode vermitteln schon vorab ein naturgetreues Abbild des Kochergebnisses. Das Essen ist der Star. Eine Blick ins Buch finden Sie auf Nutriculinary.com:
Schneller Teller – Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul
Umfang: 224 Seiten
Format: 21,0 × 28,0 cm
Ausstattung: Hardcover / zahlreiche Farbfotos
Tre Torri Verlag GmbH
19,90 €
ISBN 978-3-941641-56-3
Erhältlich im Buchhandel, im Effilee Shop und bei Amazon
Bon! Bon! Von Charlotte Birnbaum
Nicht zuletzt! Charlotte Birnbaums Buch “Bon! Bon!” ist ein besonders köstliches, literarisch-kulinarisches Dessert. Es verführt durch eine kurzweilige Kulturgeschichte der Pâtisserie, beginnend mit der allerersten Süßigkeit, dem Honig. Die Kunsthistorikerin Charlotte Birnbaum schreibt mit fröhlicher Feder von Marzipan und Tarte Tatin, entlarvt Nostradamus als Süßmaul, erforscht das Geheimnis kandierter Früchte. Die Autorin reist mit uns nach Venedig, in den Orient und durch die süßen Seiten der Weltgeschichte. Zahlreiche Rezepte locken in die eigene Küche. Das Buch, mit traumhaften Illustrationen der Künstlerin und Kunstprofessorin Christa Näher, ist schwelgerisches Lese- Koch- und Sofa-Buch. Es empfiehlt sich nur dringend während der Lektüre ein paar Stücke Schokolade, Pralinen oder etwas Kleingebäck zur Hand zu haben, sonst wird es schwierig.
Vom Zauber süßer Speisen von Charlotte Birnbaum und Christa Näher
Verlag der Buchhandlung Walther König
164 S. mit 16 teils doppelseit. Farbtafeln sowie einigen Textabb., Ppbd.
ISBN: 978-3-86560-909-0
EUR 24,80
Tags: die besten Kochbücher > gute Kochbücher > schöne Kochbücher
































